Am Freitag früh trafen wir uns in einer kleinen Gruppe in Wallgau um bei bestem Wetter einen schönen aber auch ziemlich anstrengenden Gipfel im Estergebirge zu erklimmen.

Nachdem wir die Auffahrt über 700 hm rampenartig angelegtem steilen Forstweg hinter uns gebracht hatten, waren es noch ca. 500 hm, die wir zum Gipfel tragend zurück gelegt hatten. Nach einer kurzen Mittagspause auf der Weilheimer Hütte, ging es dann in einer langen Hangquerung im ständigen auf und ab im Schwierigkeitsbereich S 3 zu einer Alm. Von dort ging es über einen leichteren Wiesentrail in ziemlich grobes Gelände mit vielen Stufen und Gegenblocks im Rodeostil Richtung Tal. Am Ende hatten wir ca. 1.400 hm und 30 km auf der Uhr.

Am Campingplatz Isarhorn bei Mittenwald angekommen, dauerte es nicht lange bis der Großteil der weiteren Teilnehmer eingetroffen ist. Es wurden die Gasgrills angeworfen und wir verbrachten einen geselligen Abend bei Grillgut und Bier.

Am Samstag sind dann noch die letzten zu uns gestoßen und wir hatten zwei Gruppen gebildet. Die Gruppe um Marcus machte sich gegen 09.30 Uhr auf ins Karwendel um eine große Runde mit ca. 1.400 hm zu bewältigen. Die Trails waren anspruchsvoll und das Panorama im Karwendel, wie immer traumhaft. Auch für meine Runde mit einer fünfköpfigen Gruppe war das Ziel ein Karwendel Gipfel. Nach ca. 500 hm kurbelnd und 700 hm tragend hatten wir diesen erreicht und sind über einen Grat zu einer kleinen Alm abgefahren. Dort wurden wir sehr nett empfangen und konnten uns für die letzten 700 hm auf einem schönen Waldtrail stärken. Fast zeitgleich kamen die beiden Gruppen wieder am Campingplatz an.

Dort mussten wir relativ schnell unser Lager umplanen da ein heftiges Gewitter über uns stand. Kurzerhand bauten wir uns mit zwei Pavillons und einer Busmarkise einen wetterfesten Unterstand, in dem es sich hervorragend grillen und chillen lies. Dort haben wir dann 17 Mitglieder verköstigt und wir hatten eine Menge Spaß.

Am Sonntag war das Wetter dann leider nicht mehr auf unserer Seite und wir traten nachdem wir unser Lager aufgelöst hatten die Heimreise an.

 

Schöne Grüße Andi und Marcus