Tiefenmeter sammeln im Ötztal

  

Endlich Sommer! Die perfekte Jahreszeit für hochalpine Touren. Am Freitag Nachmittag fahren wir – brav wie die anderen 10.000 Verkehrsteilnehmer – im Schneckentempo auf der A8 Richtung Österreich. Heute geht es eh nicht mehr aufs Bike, also ist der Stau nicht so schlimm für uns. Abends werden noch die Tracks auf die Navigationsgeräte gespielt, der Ablauf besprochen und wir gehen früh ins Bett… Morgen wird ein anstrengender Tag, das wissen wir.

 

Alpenüberquerung in der short cut Version, innerhalb von 12 Stunden einmal Österreich – Italien und zurück. Dabei haben wir 1200 HM bergauf selbst erarbeitet, in Italien wartet zum Glück eine Gondel auf uns. So schaffen wir es auf insgesamt 2800 Meter bergab. Das Wetter ist richtig gut und die Strapazen lohnen sich; aber ich glaube, unsere Bilder sagen da mehr als Worte.

 

Am Sonntag fällt das Aufstehen zwar schwer, aber nach einem guten Frühstück in der Pension Schultes sind wir gestärkt und testen die neue Teäre Line. Zackig und richtig lang – das ist unser Fazit. Aber da wir uns ja in hochalpinem Gelände befinden, nutzen wir die Gelegenheit und begeben uns wieder in dünnere Luft. Erst mit der Gondel, dann noch 600 Höhenmeter auf der Teerstraße geradelt – und schon geht´s wieder bergab auf einem richtig schwerem Trail. Schaltauge und Fahrer bleiben heil und so wagen wir noch einen Speed Run auf der Teäre Line als Abschluss. Als wir alle zur Abfahrt im Auto sitzen, fängt es zu Regnen an. Mal wieder ein perfektes Wochenende!