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Die Schweiz und ein neuer See, Grund genug für eine Ausfahrt.

Wir reisen nachts an, es regnet. Egal… die Stimmung in unserem Bus ist top! Der nächste morgen startet gewohnt relativ früh und wir machen uns auf den Weg. Die ersten 1000 Höhenmeter überwindet die Gondel für uns, danach heißt es kurbeln, schieben und tragen. 400 Meter weiter oben stehen wir auf dem Gipfel. Die Landschaft ist neu für uns alle, ein Wechsel aus Sonne und tiefhängende Wolken machen die Szene sehr mythisch.

Die Abfahrt ist nicht ganz einfach, große Felsblöcke mitten im Trail. Dazu unerwartet rutschig aber wir finden uns gut ein. Die hohe Luftfeuchtigkeit macht alles etwas anstrengender als sonst. Den Abend lassen wir gemütlich am See ausklingen… selbstverständlich!

Der nächste Tag beginnt wie gewohnt, doch diesmal mit etwas mehr Brotzeit und Wasser im Rucksack. Wir wollen gleich mehrere Gipfel erklimmen. Und so treten und tragen wir an diesem Tag über 1300 Höhenmeter, für alle im Team sehr anstrengend bei den feuchtwarmen Bedingungen. Auf unterschiedlichsten Trails, flowig, ruppig, steil und lose kommen wir nach insgesamt 2340 Tiefenmetern am See an und springen einmal direkt hinein. Was für ein Tag!

 

 

Die Trail oberhalb und abseits des Lago di Garda locken uns auch diese Jahr wieder in diese unglaublich schone Landschaft.

Die ersten Trails zeigen direkt was hier geboten ist. Gardasee Schotter, so groß und rutschig wie nirgendwo sonst. Volle Konzentration und die Fahrtechnik und Reaktion wirds‘ schon richten.

Wir fahren und tragen einiges, deshalb sind die Trails so gut. Kaum befahren und sehr verlassen. Genau unser Ding. Andi hat hier wieder einmal das perfekte Gespür für allerbeste Singletrails.

Venetien, eine extrem schöne Ecke Italiens. Abseits des Troubles am Garda Bike Festival sind die Trails absolut unbefahren und menschenleer! Wir genießen den italienischen Flair und das super Wegenetz und shutteln zum größten Teil. Die Kraft brauchen wir bergab, so muss das sein.

Unser Enduro Crafter bringt uns zuverlässig jede noch so enge Bergstraße hinauf, egal ob auf geteertem oder Schotter als Untergrund.

Die alten Militärwege und Zustiege sind über den gesamten Berg verteilt, wir müssen sie einfach ALLE ausprobieren. Factory Team eben 😉