Sonntagsritt

Herbstanfang – Bilder von bunten Blättern, tief stehender Sonne und Gipfel, die aus dem Nebelmeer ragen… ja so stellt man es sich vor. Die Realität sah am Sonntag allerdings anders aus.

Zu fünft treffen wir uns auf dem Parkplatz bei Garmisch, es ist kalt und nebelig. Wir sind trotzdem guter Dinge und kurbeln die erste Etappe mit 500HM gemütlich bergauf. Danach kann nur noch 700HM getragen werden, die Steigung ist moderat und bis auf die Latschen, die teilweise in den Weg hängen, ist es ein angenehmer Aufstieg. Nur allzu lange Pausen machen darf man nicht, es ist ziemlich frostig.

Oben angekommen hat sich der Nebel immer noch nicht verzogen, außerdem weht ein zapfiger Wind. Also schnell die Schoner angezogen und abwärts fahren. Nach kurzer Wegsuche geht´s einen Wiesenhang hinunter. Der Untergrund ist sehr rutschig und schlammig, das ist für uns „Schönwetterfahrer“ schon eine echte Herausforderung.

Steiles Gelände, ein durchgängig 10cm breiter Weg, nasse Wurzeln und überhängendes Gras – da fährt nur unser Technik-Profi  Tobias alles. Aber was solls – Bewegung an der frischen Luft tut immer gut – und wir freuen uns nach der frostigen Runde auf eine warme Badewanne und den nächsten Trip nach Italien 😉