Roadtrip 2015

Tag 1 & 2:

Schon um 4 Uhr früh geht´s los, die Taschen sind bereits im Auto und wir müssen nur noch einsteigen. Erlebnisreiche Tage liegen vor uns, das ist allen klar. Was uns nicht so bewusst ist; sind die unendlichen Weiten und die Höhen, die die Westalpen erreichen. Biken in der Superlative: kilometerlange Trails in einer wahnsinnigen Landschaft. Wir reisen bis Frankreich, dazwischen werden wir auf einem der schönsten Pässe der Schweiz abgesetzt und dürfen die Trails genießen. Albert, unser Shuttlefahrer, kann bergab gerade so mit uns Bikern mithalten (natürlich wir auf dem Wanderweg und er auf der Passstraße) und erreicht meist mit uns den Treffpunkt. „Ihr seids ja wahnsinnig!!“ werden wir in der nächsten Zeit noch öfters von ihm zu hören bekommen.

Nach dem ersten Kulturschock beim Frühstücken –  die Franzosen mögen anscheinend keine Teller 😉 – fahren wir mit dem Auto auf 2700 HM, im Vergleich zur Hitzewelle in Deutschland fühlen sich die 12 Grad dort oben richtig frostig an. Daher ziehen wir uns gleich die Schoner an und surfen die recht flowigen Trails hinab. Im Talkessel wartet Albert mit dem Auto und schließlich gibt´s wie jeden Mittag eine deftige Brotzeit. Campingstühle, Essen und Getränke sind immer an Bord und nach der körperlichen Anstrengung gibt es nichts schöneres, als in freier Natur zu dinieren. Das Einpacken ist mittlerweile von Peter optimiert worden und wir knacken eine Bestzeit nach der anderen. Die zweite Abfahrt müssen wir uns härter erkämpfen, es geht nochmals den Pass hinauf, dann aber tragender Weise 500 Höhenmeter weiter. Das Wandern lohnt sich; endlose Weiten erstrecken sich. Die Talfahrt ist spektakulär: terassenförmig verläuft es bergab, vorbei an Wildblumenfeldern, beeindruckenden Gesteinsformationen und kristallklaren Seen.

 

 

 

Tag 3 & 4:

So langsam haben wir uns an das tellerlose Frühstück gewöhnt – die Bedienung sich ebenso an unseren großen Hunger am Abend 😀 Wieder erwarten uns schönes Wetter, eine fantastische Kulisse und flowige Trails. Das ist auch gut so, denn die Distanzen, die wir zurücklegen, sind gigantisch. Nachdem wir am vorherigen Tag schon um drei Uhr nachmittags mit dem Biken fertig waren, haben wir uns für heute Nachmittag einen Extra-Trail herausgesucht. Leider stimmt die Tourenbeschreibung im Internet nicht uns so werden aus den 600 HM radeln und einer Tragepassage 800HM Tragen. Aber was uns danach erwartet, ist gigantisch. Ein so abwechslungsreicher Trail wie an diesem Abend  – von Geröll, Slickrocks, Waldboden, Sandpiste bis Graslandschaft ist alles dabei. Glücklich lassen wir den Tag am Fluss ausklingen.

 

 

 

Tag 5 & 6:

 

 

 

 

 

 

Tag 7 & 8

Letzendlich haben wir 25.000 Tiefenmeter auf dem Kontostand, meine beiden Bremsbeläge sind durch und ein neuer Hinterreifen ist dringend fällig. Ein Kopf voller Eindrücke, die ich erst einmal verarbeiten muss… der Urlaub hat sich wahrlich gelohnt. Vielen Dank an Bapp und den Trailfuchs, die bei Ihrem Westalpencross schon viel abgelaufen sind und dadurch eine super organisierte Reise angeboten haben.  Ein großes Lob gebührt auch unserem Shuttlefahrer, der immer gut gelaunt zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.