Samstag früh morgens machten wir uns auf in Richtung Österreich, Ziel ist das traumhafte Stubaital nahe der Staatsgrenze zu Italien. Pünktlich um 9 Uhr öffnete die Dame den Kartenverkaufsschalter und ja keine Minute früher……die Bergbahntickets sind gekauft, zusammen mit gefühlt 100 weiteren Touristen stehen wir an der Gondel an. Doch auch das sollte nur von kurzer Dauer sein, nach und nach entfernen wir uns vom Tourismus in Richtung alpines Gelände. Nach dem ersten echt brauchbaren Trail kommt nun die erste Tragepassage mit ca. 500 HM auch den ersten Sattel.

 

 

Hier am Sattel auf ca. 2100 Metern eröffnet sich zum ersten Mal ein traumhaftes Panorama und zugleich auch ein Panoramatrail der sich im oberen Teil gewaschen hat. Wir verlieren ca. 500 Hm, hier am Anfang der Waldgrenze wir der Weg etwas einfache doch die Spitzkehren gehen uns nicht aus. Nach ca. 1500 Hm haben wir das Tal erreicht. Nun heißt es Kräfte sammeln um den nächsten Anstieg mit ca. 1000 HM und 200 HM tragen zu bewältigen.

Zwischen drin lassen wir die Seele auf der beschaulich gelegenen Trunahütte etwas baumeln.

 

 

Kurz unter dem Sattel werden die Wolken etwas dunkler, den Sattel nach der Tragepassage erreicht fängt es leicht an zu regnen, alles aber im Rahmen um die Abfahrt in vollen Zügen genießen zu können. Zum Glück war es die Tage vorher recht trocken so bleibt uns Wasser von unten erspart.

Der Trail eine Meisterleistung an Streckenführung und Baukunst, durch Wälder und Wiesen schlängelt sich dieser Bergpfad dem Tal entgegen. Der Trail spuckt und direkt am Hotel aus. Das Zipfer steht kalt nun kann es auch regnen, was schlagartigt auch passiert.

 

 

Am Nächsten Morgen starten wir direkt von Almis Berghotel, das in Sachen Service und Gastfreundschaft wohl nicht so schnell zu übertreffen ist, vorallem ein Dank an Thomas der uns am Vorabend noch half die Räder zu waschen.

Heute ein ähnliches Programm, erst kurbeln dann noch 200 HM Tragen bis aufs Joch, von hier aus eröffnet sich nun ein erster Blick nach Südtirol in das auch unser nächster Trail führt. Dieser Pfad entpuppt sich als kleine Racestrecke und das bis in Tal. Anschließend radeln wir auf dem Eisackradweg in Richtung Grenze zurück. Doch das sollte noch nicht alles sein, mit ein wenig Glück nimmt uns Gadsche der Almwirt hoch über dem Brenner mit seinem Pickup mit 🙂 und erweist uns seine Gastfreundschaft bei einem Bierchen.

So ist es noch einfach der Trail zum Brennergrenzhaus zu genießen.

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