Lago di Salami – extended Adventuring

Es geht wieder los, an den anderen Lago. Mittwoch mittag wird gepackt, 8 Personen mit Gepäck passen ganz locker in unseren Bus. Mit immer wieder Stau in Deutschland und in der Schweiz erreichen wir erst spät Abends unsere Unterkunft direkt am See.

Zum Glück haben wir Proviant eingepackt, somit gibt es Getränke und Brotzeit direkt im Bus.

Am Morgen dann Frühstück in der Ferienwohnung bei bestem Wetter und deutlich wärmeren Temperaturen als noch in Deutschland. Gestartet wird im Shuttlebus auf die Ostseite des Sees, die Trail hier sind uns noch unbekannt. Doch genau das wollen wir! Neues Entdecken, Trailhunting… immer auf der Suche nach einem neuen perfekten Trail.

Gut, die ersten Bergpfade sind schwer aber doch sehr spaßig. Wir gewöhnen uns an langsames rumpeln über Felsen und zahlreiche Gegenblöcke in steilem Gelände. Die dritte Abfahrt des Tages hat es nochmal in sich und wir lassen den Abend im Restaurant um die Ecke ausklingen.

Tag zwei folgt und wir werden einiges bergauf kurbeln müssen, auf den grasbewachsenen Gipfel zwischen den beiden Seeteilen im unteren Bereich. Bei fast 30 Grad noch recht ungewohnt und deshalb sehr anstrengend bewältigen wir auch das. Der Blick von oben ist unbezahlbar! Der Trail danach aber recht unbefahren und steil. Nach einigen Zwischenanstiegen erreichen wir nach einer kurzen Abfahrt eine Alpe. Da uns allen bereits das Wasser ausgegangen ist bekommen wir von zwei sehr netten Italienern Nachschub und viele Komplimente für unsere Bergradel.

Der letzte Trail des Tages beginnt nach kurzer Auffahrt recht verwachsen und zieht sich dann auf perfektem Waldboden fast 1000 Tiefenmeter bis hinunter an Seeufer. Was ein Tag, mein absolutes Highlight. Auf dem Rückweg entdecken wir einen richtig toll gelegenen Campingplatz und kehren sofort ein. Frischer Salat und die beste Pizza am See lassen wir uns zusammen mit etwas Vino Rosso schmecken. Uns gehts gut! Zumindest bis zum nächsten Morgen…

Noch etwas mitgenommen von den Geschehnissen des Vortages starten wir im Shuttlebus direkt in Richtung Passstraße, einigen von uns wird quasi sofort übel. Aber das muss man durch. Der erste Trail direkt an einem Bachbett entlang ist ein echtes Monster. Eng, steil, volle loser Steine, riesige Gegenblöcke. Hier ist es eine Kunst die richtige Linie zu finden. Wir lassen uns Zeit, schieben etwas und versuchen immer wieder die Schlüsselstellen doch zu fahren. Dieser Trail muss seinen Meister erst noch finden, wobei Peter gefühlt alles gefahren ist.

Der darauffolgenden Trail beginnt mit einem Aufstieg zur Hütte, allerdings stellt sich sehr schnell heraus das wir in einen extrem steilen, mit Kletterstellen versetzten Bergpfad geraten. Wir brechen ab und befinden und 3 Stunden später wieder sicher an der Ausgangsstelle. Trotz Umkehr konnten wir bergab noch einige tollt Fotos machen uns sind mehr gefahren als gedacht.

Den Abend verbringen wir mit einer Abkühlung am See und gönnen uns das ein oder andere Eis.

Danach verlässt und das Glück, denn der Bus streikt. Es geht nix mehr und wir brauchen eine Werkstatt. Der Abschlepper am nächsten Tag lässt ganz schön auf sich warten und unser treuer Begleiter wird für die Reparatur in die Werkstatt geschleppt. Die Zeit bis zum Abend verbringen die einen mit einer Runde biken und die anderen bei gutem Essen und erfrischenden Getränken direkt am See. Sonne tanken wir dann alle gemeinsam beim baden. Erst spät am Abend geht es dann wieder zurück.

Ein Abenteuer, teilweise geplant, das wir so schnell nicht vergessen werden. Gerne kehren wir an diesen tollen italienischen See zurück. Die schöne aber dennoch wilde Landschaft hat uns in ihren Bann gezogen.

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