Tag 1 & 2: Am Dienstag Mittag! Ab nach La Palma…….Mittwoch 10 Uhr das Shuttle steht bereit um uns an unseren ersten Startpunkt zu bringen. Nach wenigen Höhenmeter im Kurbelgang ging es endlich mit dem lang ersehnten Spaß los. Flowige Trails im Lava Wald von La Palma und jede Abfahrt bis zum Meer……

Ein Traum geht in Erfüllung.

Tag 3: Da Bapp war erst mal einkaufen, dass es die Buam an nix fehlt und an Kaffee kocht er auch noch…….danach verbrachten wir einen Tag im Dschungel von Santa Cruz. Technisch recht flowig, wie mein junger Kollege sagen würde. Ein gelungener Tag wie ich sagen würde….

Tag 4: um 4.30 Uhr klingelt der Wecker, es ist 5.00 Uhr das Shuttle steht im dunkeln in der total verlassenen Anliegerstraße vor unserem Haus. Wir laden auf und begeben uns nun auf die ca. 1.30 Stunden lange Autofahrt zum Roque de los Muchachos, dem höchsten Punkt mit ca. 2423 m.ü.M. Hier begann ein spektakulärer Trail vom Gipfel bis ans Meer……..

Tag 5: ein Ruhetag stand auf dem Programm, war auch angesagt da wir am Vortag ja um 5 Uhr los sind. Gemütlich um 8 Uhr aufstehen, frühstücken und dann haben wir uns ein Shuttle für eine kurze Verbindung nach Mendo bestellt. Von hier aus kurbelten wir in Freizeitspeed um 1000 HM weiter nach oben zu einem der Vulkane in der Mitte der Insel. Anschließenden folgte ein genial Ride auf ewig langen schwarzen Sandpisten durch Hochtäler und Pinienwälder….

An einer der Vulkankrater mussten wir dann einen kurzen Stopp einlegen, den der Ausblick in die Richtung Westen, Süden und Osten waren von hier aus so gigantisch das wir verweilen mussten. Teneriffa mit dem fast 4000 Meter hohen Teide, La Gomera und  El Hierro taten sich vor uns auf.

Anschließend ging es dem Südende der Insel entgegen und auf einem Höhentrail wieder in Richtung Puerto Naos. Der Höhepunkt des Tages sicherlich der mega schwere Trail auf einer Lavazunge nach El Remo zum Meer, unzählige Kehren, grobes Geröll, rutschige Steine und der Abgrund neben dran, eine bemerkenswerte Mischung 🙂

Tag 6: Heute stand mal wieder „ich Roque“ im Vordergrund….früh morgens ging es wieder mal dem höchsten Punkt der Insel entgegen. Das Wetter eher zweifelhaft, sollte sich aber nach einer Stunde besser und das tat es auch. Traumhafte lässt sich der Blick über die gesamte Insel beschreiben. Nach ein paar Tragemeter ging es los mit einem der längsten Höhentrails der Insel. Die technische Mischung aus bergauf und bergab machte den Tag aus…..bis es dann zum Schluss ca. 2000 HM dem Meer und dem verdienten Bier entgegen ging…….

Tag 7: auch heute sollte unser Ziel wieder der Dschungel in Richtung Santa Cruz sein….schmerzhaft dabei war nur die Erfahrung unseres Kollegen der sich durch einen Fahrfehler vorwärts abwerfen ließ. Mit Prellungen und offenen Wunden rollten wir noch nach Santa Cruz in die Altstadt, hier sollte ein Bier die Schmerzen lindern. Anschließend ging es wieder nach El Pilar und von dort auch nochmal 500 HM bergauf. Anschließende folgten verschiedene Trails mal flowig, mal technisch und mal Spitzkehren-Massaker.

Ende

Infos zur Tour: Unternommen mit den Kollegen von Atlanic Cycling (Philipp Foltz), Sven Stephan, Peter Gratzl, Bernie Streitel und Benedikt Scheuerecker. Gefahren mit Liteville 901, 601 und 301. Flug mit Condor München-Santa Cruz.

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