Am Mittwochabend packten wir unsere sieben Bikesachen und machten uns auf Richtung Südtirol. Wir schlugen unsere Zelte in Prad am Stilfserjoch auf. Am Donnertag ging es mit dem Auto auf das vor genannt Joch, von hier aus Kurbelten wir noch ca. 1 Std. zum Kaffee trinken auf über 3000 Meter, am Gletscher Skigebiet Stilfserjoch. Ein Traumwetter mit einer Traumsicht auf den gesamt Gletscher. Anschließend ging es talwärts in Richtung Trafoi. Immer mit Blick auf den Ortler, den Goldseetrail uvm.

 

Am zweiten Tag vergrößerten wir unser Team erst mal auf 5 Leute. Bernie und Ursl kamen gestern noch dazu. Mit dem Shuttlebus ging es der Null-Grad-Ggrenze entgegen. Am Joch gab es erst mal eine Kaffee und eine Aufwärmrunde beim Wirt. Dann ging es mit einem kurzen Anstieg auf die Dreisprachenspitze und von dort aus in den ersten Trail. Nach ca. 15 min. Trail warst aber auch schon wieder vorbei, nun warteten 1,5 Stunden tragen auf uns. Was wir noch nicht wussten das auch ein Klettersteig mit drin sein sollte 🙂

Vom Gipfelglück aus erwarteten uns dann 1700HM feinste Trails die durchwegs leichter zu fahren waren als der Aufstieg vermuten lies……

Am Samstag stieß dann noch unser Kollege Wolf zu uns, das Wetter zeigte sich allerdings nur im Vinschgau von seiner guten Seite. Je näher wir nach Sulden kam desto dunkler wurde es. In Sulden ging es erst mal mit der Seilbahn dem Berg entgegen. An der Schaubachhütte mussten wir feststellen das die Temperaturen eher einem Winter ähneln. Aber gut, wir machten uns auf dem Sattel entgegen und das im Wechsel, mal schieben mal tragen und auch hin und wieder mal fahrend. Kurz vor der 3000 Meter Grenze wurde es dann richtig kalt, für einen September Tag sicher zu kalt, so das die Schilder am Joch gefroren waren man nichts mehr lesen konnte. Wir hielten uns nur kurz mit umschauen auf, denn in Fahrtrichtung schien weiter unten im Tal die Sonne. Los ging es mit einem leicht verschneiten Steilstück und 3-4 Spitzkehren, ich denke ca. S3. im Verlauf wurde der Weg schnell und mit auftauenden Fingern auch unsere Fahrweise. Zur Hälfte des ersten Trail kamen dann ich ein zwei Absätze mit ca. S4 die uns aber nicht aufhalten konnten die Sonne war nur noch wenige Meter entfernt. Nach einem Glas Wein auf der Hütte ginge es dann auf eine schon Wald und Wiesen Trail weiter Richtung Vinschgau. Wir zweigten allerdings kurz nach dem Mittagessen wieder dem Berg entgegen ab. Über einen kleinen Klettersteig erreichten wir unsere letzte Abfahrt, den Holly Hansen Trial bei Goldrain. Hier noch gemütliches ausrollen nach eine Traumtour in super Gesellschaft.

Am Sonntag ging es dann zum Reschensee, hier stand die nun die Dreiländer Endurotour an. Mit der Gondel ging es zum Start des ersten AluTech Trails. Einige Höhenmeter weiter unten ging es dann in eine Querung mit anschließendem Trail zum Schwarensee und weiter nach Nauders, weiter an den Panzersperren vorbei wieder  zum Reschensee.