warm fahren in Flims Laax (Graubünden/Schweiz)

was man in Flims/Laax zu allererst ganz sicher sagen kann ist, dass Biker sicher nicht für die Zerstörung der Wege und Trails verantwortlich  sind, denn das sind die Bauern und Landwirte, die auf den Bergen vermeintlich unendlich viele Kühe halten. Mehr oder weniger waren alle Trails auf Grund des regenreichen Sommers von den Rindviechern zuerstört oder beschädigt. Denn die haben auch keinen Bock, durch knietiefen Matsch-Almboden zu waten und nehmen statt dessen den Wanderweg.

Alles in allem ist Flims Laax ganz nett, leider mehr auch nicht. Im Vergleich zu den Loactions vorher gingen die Punkte für Trailqualität und Quantität an die anderen Spots……

die höchsten der Gefühle im Rhonetal (Wallis/Schweiz)

In drei Tagen drei Dreitausender, das war der Plan. Allerdings machte uns der Wettergott einen kleinen Strich durch die Planung. Am ersten Tag sollte die Gletscherüberquerung stattfinden, das mussten wir auf Grund von Regen einen Tag nach hinten schieben. So machten wir uns mittags erst auf nach Martigny, genauer nach Dorenaz. Hier bekamen wir den nächsten Schock, die Gondel in Revision. Das hieß am Ende des Tages 2100 HM  auf 40 KM gekurbelt. Aber der Trail, der uns vom Portal aus erwartet war es wert, vom Flow Trail (geiler wie Goldsee) bis hin zum Klettersteig (unfahrbar) war alles drin…..das fanden wir nicht schlecht für so einen schwachen Nachmittag 🙂

Der nächste Tag: nun endlich die Tour, wegen dieser wir schon letztes Jahr her kommen wollten, aber der Schnee uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, denn er kam schon im September. Nun gut, es ist August und der Wetterbericht sagt gutes Wetter voraus. Leider läuft auch hier wieder nichts wie geplant; die Gletschergondel ist wegen Umbau bis Dezember geschlossen. Das heißt wir sind um 8.50 Uhr an der Gondel und fahren bis auf 2300HM. Anschließend stehen 700HM  – zwar mit gigantischem Ausblick auf Matterhorn und Weisshorn – tragen und  schieben an…..vom 3000 Meter hohen Gletscher geht es in beeindruckender Kulisse über einen Grat an der Gletscherzunge des Plaine Morte entlang. Anschließend ein bekanntes Bild: wir schieben und tragen, aber nur wenige Höhenmeter bis es dann in unvergleichlicher Landschaft dem Tal entegegen geht. Bei über 45 KM Trailabfahrt erleben wir alles, wirklich alles, was auf Bergsteiger und Biker warten kann. Klettersteige; Tunnels, bei denen wir den Lenker ummontieren müssen; Flowtrails die Endurorennen würdig wären; oder einfach nur einen schönen Wallweg, der uns bis nach Sion führt. Hier steigen wir in die SBBahn und fahren wieder zum Ausgangspunkt zurück…..

Tag 3 im Wallis, bereits um 6.30 Uhr klingelt der Wecker….alles zusammen packen das Zimmer räumen und ab ins Auto damit. In aller letzter Sekunde erreichen wir den Postbus der uns nach Zinal bringen wird. Von dort aus starten wir mit der Gondel auf über 2000 Meter und fahren wieder mal einen Trail in gigantischer Kulisse. Erst ging es in alpinem Gelände gegen Tal, im weiteren Verlauf wurde der Trail zu einem spielerischen Verführung der Federwege…..und das bis ins mediterane Rhone Tal…..

 

der Rollout in Chatel (Rhone Alps/Frankreich)

nach den Strapazen der letzten Tage haben wir einen Muskel-Entspannungs-Tag eingelegt und einfach mal nichts geplant. Ausschlafen, den Ort Châtel erkunden und die Bikes für den nächsten Tag vorbereiten… das „kleine“ Bier am Mittag entpuppte sich wegen unserer mangelnden Französischkentnisse erst beim Trinken als Cognag-Bier-Mix, dessen Wirkung nicht lange auf sich warten ließ. Gestärkt durch die Bikepause machten wir uns Samstag früh in freudiger Erwartung auf die 80 KM Trail im Port du Solei auf; doch dann kam das, was niemand erwartet hätte: ich würde es als „When the trail never begins“ bezeichnen… NUR FORSTRAßEN! Mit dieser Erkenntnis brechen wir die Rundtour ab und probieren noch ein paar Trails im Bikepark, die leider mehr als kaputt gebremst sind. Bei einem einigermaßen guten Sommer sicherlich empfehlenswert… Doch uns langt es jetzt endgültig – 10 Grad Höchsttemperatur im Hochsommer und „zerschranste“ Trails – da ist die Sauna in der Unterkunft und ein warmes Essen gerade recht.  In Hoffnung auf einen schönen Herbst und eine lange Bikesaison fahren wir gen Heimat…

 

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