Samstag trafen sich ein paar kurzentschlossen zum Biken. In Markt Schwaben ging es los, Ziel Wörnsmühl. Eine kleine gemütliche Einsteiger Tour für unsere Neumitglieder Roland und Andi. Roland hatte sich eigens ein Bike bei Bike und Tools ausgeliehen. Ein Müsing All Mountain mit 150 mm Federweg sollte die Waffe sein. Nach ca. 500hm Auffahrt eine Einkehr in der Schliersbergalm. Auf diese folgte dann ein guter alter Bekannter, der Schliersbergtrail. Die beiden Jungs machten beide eine geniale Figur auf Ihren Bikes 🙂 Weiter so……

 

 

 

Freitag morgen klingelt um 5 Uhr der Wecker, die Vorfreude ist super groß. Rein ins gepackt Auto, den Kollegen abgeholt und ab auf die Autobahn dem Süden entgegen. Das Wetter ist auch in Bayern und Tirol schon traumhaft, doch jeden Kilometer den wir der Stadt Bozen entgegenkommen wird es wärme auf der Außenanzeige. Nachdem wir kurz in Bozen im Hotel eingecheckt haben geht es weiter nach Kaltern an der Weinstraße.

Hier erwartete uns nach einem kurzen Speck-Frühstück eine saftiger Strafzettel, da wir vorlauter Hunger den Automaten übersehen haben. Die Wunde geleckt, geht es weiter nach St. Anton zu Mendelpass Standseilbahn.

Der Liftboy meinte was wir heute hier wollen? Sven fragte dann ganz verwirrt, „wie so das denn“? Es habe 2 Meter Schnee auf der Passhöhe 🙂

Egal, wir rein in die Bahn, war eine Einzelfahrt, nur für uns alleine. Ob am Ausstieg war es zwar schon weiß aber die Straßen waren alle trocken. Lediglich das erste Stück des Trails war Schnee bedeckt, daher stiegen wir eine Serpentine weiter unten in den Trail ein. 2 Varianten standen uns nun zur Verfügung. Ein flowiger Sunshinetrail mit leichten Sprüngen und Anliegern, sowie ein Spitzkehren Trail der uns fast besser lag.

Am Samstag und Sonntag vergnügten wir uns dann am Kohlern. Kohlern 3, 4, 4a usw…..und immer der traumhafte Blick über Bozen in Richtung Mendelpass, Jenesien, und Ritten.

 

 

Morgens früh um 3 Uhr geht es los nach Kroatien. Die Kollegen eingesammelt und los auf die Autobahn. Die Stimmung ist gut, das Bier gekühlt und der Karren randvoll. Eigentlich alles wie immer. Doch es ist der 28.12.13 und nicht Juni oder Juli.

Salzburg – Nebel 2 Grad

Villach – Nebel 4 Grad

Lublijana – Nebel 6 Grad

Kroatien – Sonne 19 Grad

Gut angekommen, erkunden wir erst eimal den Ort mit dem Bike und führen uns das morgige Ziel vor Augen.

 

 

Tag 1:

Sonntag: 7.54 Uhr – Schrank und Bett wackeln und Peter schreit im Halbschlaf: „Macht´s die Kaffeemaschine aus!“ Alle sind etwas verwirrt, als wir uns beim Anstieg unterhalten  – „Was hat die Anja heut  früh in der Küche gemacht?“ Nach einigen Diskussionen ist es uns klar, es war wirklich ein kleines Erdbeben.

Die Auffahrt: eines Trainingslager würdig, 27 KM bergauf und das auf 1800HM verteilt. Die Steigung ist akzeptabel, dass Wetter hält noch. Doch leider schaffen wir den Gipfel heute nicht. Auf Grund des Wetterumschwungs und der Zeit beschließen wir einstimmig, an einer Schranke zu wenden, zumal der Trail im oberen Bereich noch schneebedeckt ist. Aber der Weg ein paar Kilometer in Richtung Süden entschädigt uns sofort für den verpassten Gipfelsturm. Alle sind gut drauf, dass Wetter erholt sich wieder erwartend und das, was man sehen kann, sieht vom Einstieg vielversprechend aus.

Wir hatten ja schon Trails mit 136 Spitzkehren am Idrosee bewältigt, aber das war im Vergleich zu unserem heutigen Trail eher ein Kindergarten.  Bereits nach dem ersten Drittel haben wir die 136 Kehren passiert. Das Gestein ist lose und zudem sehr griffig, eine sehr tückische Kombination. Beim Rückblick hoch hinaus auf die karstige Landschaft macht es den Anschein, dass man so einen Berg nicht mit dem Bike hinab fahren kann.

Am Trailende erwartet uns ein kleines Bauerndorf. Wie wir auf die Kirche zurollen, winkt uns eine Gruppe einheimischer älterer Herren zu. Sie wollten wissen, woher wir kommen. Die Antwort allerdings löste nicht – wie in Deutschland oder Österreich – Unverständnis aus, sondern pure Begeisterung. Einer der Kroaten spricht sehr gut deutsch und er erzählt uns, dass hier noch nie jemand mit dem Bike herunter gekommen ist….. Wir lassen die amüsierte und kopfschüttelnde Gruppe hinter uns und rollen gemütlich auf einer Teerstraße dem Sonnenuntergang und der wohlverdienten Mahlzeit entgegen.

 

 

Tag 2:

9.30 Uhr – das Shuttle ist pünktlich auf die Minute. Nun steht uns die Fahrt mit einem Kleinbus bevor. Kurz unterhalb der Gipfelstraße ist Schluss. Schnee und Eis versperren den Sommerreifen unseres kroatischen Shuttlefahrers quasi den Weg. Ab hier heißt es noch 30 Minuten Muskelkraft einsetzen bis zum kalten Gipfel. Aber nach dem verpassten Gipfelsturm der letzten Tage ist das heute unser Pflichtprogramm.

Einige Meter tragen, dann wieder fahren und das ganze im Wechsel für 3 Stunden……Der Himmel mal hell mal dunkel, aber die Wettervorhersage hält letztendlich doch, was sie versprochen hat. Trockner Fels! Der Trail ist im oberen Teil  gut fahrbar, bergabwärts wird jede Querung schwerer. Zusätzlich macht uns der verfallene Weg das weiterkommen nicht leicht. Wir machen das Beste daraus und feilen an unserer Technik. Lediglich bei einer Felswand müssen wir dem Trail Tribut zollen, denn nach dem tausensten Hinterradversetzer ist die Kraft verbraucht. Und so quälen wir uns noch bis in Ziel, um anschließend auf einer Nebenstraße heim zu rollen……

 

 

Tag 3:

Donnerstag, 8.45 Uhr, dass Shuttle ist wie immer pünktlich. Wer ist nicht fertig; der Sven. Alle Bikes eingepackt und los geht’s. Nach ca. 40 min. erreichen wir den Landeplatz. Aktuell ist das Wetter noch beständig. Nach ca. einer Stunde allerdings ändert sich die Wettersituation dramatisch. Nun regnet es ergiebig und nach dem das noch nicht alles sein kann, geht der Regen in einen Schneesturm oberhalb von 1500 HM über. Die Situation ist nicht glücklich, die Finger sind sehr kalt, die Klamotten komplett durchgeweicht. Zurück? Weitergehen? Es wird besser, wir wandern Richtung Meer und Traileinstieg. Gegen 14 Uhr erreichen wir die Einfahrt des Downhills. Das Wetter wird, die Sonne kommt langsam. Doch von fahrbar sind wir bei diesem Trail noch weit entfernt. Im unteren Teil wird die Gesamtsituation dann deutlich besser und wir laufen kurz vor Dunkelheit in unserer Unterkunft ein…..

 

 

Tag 4:

 

Willkommen im Freeridefactory Blog, wir bauen den  Freeridefactory Traifux. Feinste Teile, Standhaft und leicht war die Devise. Als Rahmen haben wir einen Litville 901 in Größe XL gewählt. XL auf Grund dessen dass der Fahrer bei Steilen und technischen Abfahrten genug Reach nach vorne hat, somit wird auch ein kurzer Vorbau verbaut. Dieser sollte Reaktion schnell auf das Bike übertragen. Aber zu den Details kommen nun…… 

 

1.    Vorbereitungen: 

Alles demontiert, gereinigt und teils neu gekauft. Alle Teile werden durchsortiert und für die Eloxierung bereitgestellt.

Der Rahmen geht jedoch erst mal zum Ernst in seine Zweiradwerkstatt, die Lager müssen ausgepresst werden bevor es weiter gehen kann.

 

2.    Eloxal:     

Für das Eloxieren werden alle Teile in Kisten sortiert und mit den jeweiligen Farben beschriftet. Bei uns sind es diesmal die Farben Blau und Rot. Die selben Farben wie bei Svens neuem 601er, der Unterschied ist lediglich die Farbaufteilung.

Das Eloxieren übernimmt die Firma Emlich in Neufinsing für uns, hier haben wir einen kompetenten, unkomplizierten und vor allem verständnisvollen Partner für unsere Aufgaben gefunden. Für unser Showbike brauchten die Jungs von Emlich Eloxal nicht mal eine Woche um alle Teile fertig zu stellen. Unsere Ansprechpartner vor Ort die Herrn Emlich Sen. und Jun.

 

3.    Abholung bei Emlich Eloxal: 

Bei der Abholung in Neufinsing von Emlich Eloxal konnte ich einige Einblicke die Arbeiten des eloxierens gewinnen. Herr Emlich Jun. führte mich durch die Arbeitshallen und eloxierte quasi das letzte Teil mit mir zusammen.

Vielen Dank dafür ….…..

Anschließend ging es weiter zum Ernst um den Rahmen für das einpressen der Lager vorzubereiten.

Abholung der Teile

 

4.    Lager einpressen: 

Alle Lager gereinigt und geschmiert. Anschließend legte Ernst die Lager in die Gefriertruhe um diese zu schrumpfen.

Am darauffolgenden Tag war alles fertig und bereit zur Endmontage. 

Komplett zerlegt Rahmen und Lager IMG_20131122_160635

 

 

5.    Zusammenbau des Rahmen: 

Da der Rahmen nun wieder mit Lagern versehen ist, folgt nun die Endmontage. Hierfür werden alle Lager und Gewinde geschmiert oder mit Schraubenlock besprüht.

Erster Schritt ist das montieren des Hinterbaus, zuerst der Unterteil, dann hängen wir den oberen Teil ein und verschrauben das Ausfallende. Anschließenden verschrauben wir die Wippe mit dem Hinterbau. Die Wippe fixieren wir erst mal mit einer Schraube um anschließend noch die Leitungen für Bremse und Reverb zu verlegen. So sparen wir uns das Zerlegen der Bremsanlage.

Kettenstrebe eingepasst Montage der Wippe Kettenstrebe wird fixiert

Kettenstrebe montiert Wippenlager Kettenstrebe wird fixiert

 

6.    Vorbereitungsarbeiten: 

Während wir auch das letzte Teil warten, das wir dummerweise vergessen haben mit zu eloxieren, bereiten wir den Rahmen und die Anbauteile vor.

Montage der Gabel mit Verwendung von 3 cm Spacer und einem 65mm Vorbau. Die Gabelkleinteile, wie Spanner und Abdeckkappen werden montiert.

Der Lenker, ein Easton Havoc 750mm, wird moniert.  Daran direkt die Bremshebel, Schaltungs-Trigger und die Remote der Reverb. 

Die Griffe, von Ghost, werden montiert. Diese Griffe haben den besten Griff.

Nun wird die Gabel im Lenkkopf mittels des Deckels und dem  Vorbau  incl. Spacer verbunden.  Nun ist das Cockpit ist fast fertig.

Lenkermontage Trigger Vorbau ready

Schaltung  IMG_5906 Kurbelgarnitur wird montiert

 

7.    Verlegen der Leitungen: 

Alle Leitungen werden bei jedem Liteville immer oben am Unterrohr entlang geführt.

So werden diese weder dreckig noch besteht die Gefahr das diese beim Aufsetzten des Rahmes beschädigt werden. Hierfür bietet Liteville spezielle Halterungen (Klammern) um die Leitungen zu verlegen. Lediglich die Reverb-Leitung wird mit Kabelbindern an der Bremsleitung befestigt. Der neue Bauten-Zug wird passen gekürzt und ebenfalls am Unterrohr verlegt, unterschied hier: mittels eines Schlauches wird der Zug durch das Sitzrohr in die Schwinge geleitet und kommt so am Ausfallende wieder zum Vorschein.

 

8.   Schaltung montieren und einstellen: 

Nach dem der Zug nun am Schaltwerk angelangt ist und wir ja in den Vorbereitungsarbeiten bereits das Schaltwerk samt Schaltauge montiert haben, wird der Bauten-Zug anschließend mit Endkappen versehen. Jetzt fädeln wir das Schaltseil ein. Hier achten wir bereits darauf das die Einstellschraube am Trigger ca. in der Mitte steht. Nur noch am Schaltwerg den Zug befestigen. Bei unserem XX1 Schaltwerk von SRAM wird der Zug 2-mal umgeleitet und dann verschraubt. Ich persönlich empfinde das XX1 System als sehr einfach einzustellen und auch in der Verwendung als perfekt zum Trailriden. Max. Geschwindigkeit von ca. 30-35 KMH können auch mit dem 28iger Kettenblatt noch gefahren werden.

 

9.    Rock Shox Reverb: 

Nachdem wir eine Reverb Stealth montieren wollen, mussten wir den Rahmen etwas vorbereiten wie von Liteville auch so freigegeben. Hierzu wurde ein Loch an der Schweißnaht zwischen Tretlager und Sitzrohr gebohrt um nun die Leitung im Sitzrohr zu verlegen. Anschließend wir diese mit der Sattelstütze verbunden. Zur Inbetriebnahme müssen wir die Leitung einmal entlüften.

 

10. Laufräder: 

Wir haben uns bei diesem Bike mal für etwas Neues entschieden. Ein Kombi aus 27,5 Zoll Vorderrad und einem herkömmlichen 26 Zoll Hinterrad. Diese Kombination wurde uns durchaus auch in einem Gespräche mit Harald Philipp von jenem empfohlen. Da wir auch schon einige Mal von Tests mit einem 301 gelesen hatten und wir in Ligure mal eines testen konnten wollten wir diese Varianten einfach mal versuchen. Wir nutzen aber keine 650b Gabel sondern weiterhin unser Fox Talas mit 180mm.

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11. Einstellungen:

Da wir bei diesem Bike ja eine kürzere Einbaulänge (215,5mm) des Dämpfers verwenden als in Serie (241mm oder 222mm) verkauft wird, werden wir den Dämpfer mit der Rastereinstellung nun um 2 Raster höher stellen. Bislang hatten wir bei den 26 Zoll Rädern immer ein bißchen weniger Bodenfreiheit in Kauf genommen. Dies gleichen wir mit dem 27,5 Zoll VR zu unserem Vorteil aus. Wir können nun ca.1-3 Raster nach oben gehen und halten trotzdem unseren flachen Lenkkopfwinkel bei. Wir werden sehen wieviele Raster die beste Variante ist.

 

12. Setup: 

Gabel: bei der Gabel fahren wir 5 Bar die Highspeed Kompression auf offen/fast und die Lowspeed Kompression auf geschlossen/Low. So erreichen wir, das bei technischen Trails, die Gabel nicht immer wegsackt oder unruhig wird. Bei schnellen Runs hingegen arbeitet sie sauber und schnell. Den Rebound setzten wir immer ca. bei Halb oder 1/3 von Lowspeed an. So wirkt das Rad etwas Träger, was beim Bike Bergsteigen auch Sinn macht, hier sind Speed-Passagen eher selten.

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Dämpfer: beim Dämpfer ist es recht einfach, weil der verbaute Marzzochi Roco Air TST easy zu bedienen ist. 9,5 Bar in der Hauptkammer und 12 Bar (ist das Min.) im Piggybag (Ausgleichskammer) Rebound auf Halb +/- 4 Klicks.

 

Schlitten: bei den Liteville Modellen 901 und 601 gibt es genialerweise einen verstellbaren Dämpferschlitten. Mit diesem lässt sich die gesamte Geometrie verändern. Flacher oder steiler Lenkkopfwinkel, ein flacher LKW ist mit etwas weniger Bodenfreitheit verbunden. Aber auch mit 26 Zoll Laufräder ausreichend.

 

Rahmen Liteville 901
Dämpfer Marzocchi Roco Air TST   (Einbaulänge 215,5 X 63,5)
Gabel Fox Talas 180mm-140mm Kashima Tapered
Steuersatz Syntace Superspin 1,5 Zoll auf 1 1/8 Zoll (Tapered)
Schaltwerk SRAM  XX1  11-fach
Schaltauge Syntace X12
Kettenführung Keine
Schaltgriffe SRAM XX1 Trigger 11-fach
Züge SRAM Slickwire
Bremsgriffe Shimano Saint 2013
Bremsen Shimano Saint 2013
Bremsscheiben Hope Mono M6 203mm
Zahnkranz SRAM  XX1  11-fach
Naben Hope Evo mit XX1 Freilauf    VR 20mm HR X12
Felgen No Tubes ZTR Flow EX    VR: 650b  HR 26 Zoll
Speichen Sapim CX Ray
Reifen Schwalbe Magic Marry 2.35
Kurbel SRAM XX1   175 mm
Kettenblätter 28 Zähne
Vorbau Xtasy 65mm & 0,5 ° 
Spacer 3 cm 
Lenker Easton Haven
Griffe Ghost AMR
Sattel SQ Lab  611 LTD  Größe 13
Sattelstütze Rock Shox Reverb Stealth 150mm
Pedale Shimano PD-M785 SPD
Rahmenhöhen XL mit gekürztem Sitzrohr
Farbe Rot Eloxiert
GPS Halterung Garmin Edge 800
Gewicht 14,6 KG nachgewogen

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Aktuell gibt es für die Kubelganitur und Schaltgruppe SRAM XX1 keinen Bashguard. Daher haben wir es uns zum Ziel gesetzt dies zumindest für unsere Litevilles zu ändern. Auch wenn die XX1 Kurbel mit dem 28iger Kettenblatt nicht all zu oft den Boden berührt, hatten wir doch in der Vergangenheit den ein oder anderen Kettenblattschaden. Darum haben wir alle Möglichkeiten geprüft und überlegt welche Konstruktion könnte funktionieren.

Nachdem der Liteville 901 Rahmen am Tretlager Befestigungshalterung mit Gewinde hat (vermutlich für eine Hammerschmidt Kurbel), haben wir uns diese zu nutzen gemacht. Unser Entwickler und Konstrukteur Arthur Just nahm alle Maße und bereitete ein CAD Muster vor.

Anschließend produzierte er ein CNC gefrästes Muster. Das erste Muster passte schon recht gut, aber nach dem ersten Testride kam die Erkenntnis das mehr Material sinn machen würde.

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Nun ging es wieder an das CAD Programm. Diesmal übertraf sich Arthur selbst, die Passform wurde zu 100% verbessert, die Größe und Materialstärke sind nun ideal. Dieser Testride war perfekt. Alles bestens gelaufen. Nun gingen die Bashguards alle zum Eloxierer um diese an alle Bikefarben anzupassen.

peter

 

Vielen Dank an Arthur Just

 

Spontan planten wir einen Kurztrip nach Finale Ligure. Gedacht, gesagt und dann auch getan. Mit dem 9 Sitzer ging es Dienstag um 20 Uhr ans einladen und packen und anschließend waren noch die Kollegen dran. Gegen 22 Uhr waren wir dann auf der Autobahn gegen Süden. Kurz noch ne Runde im Bus geschlafen und schon gings mit dem Bike der ersten Tour entgegen.

Tag 1: I Cappi: MTB Tour mit pfiffigen Trails, schöne Auffahrten und guten Einkehrmöglichkeiten….Die Trails sind flüssig und unschwer zufahren, ideal zur Saisonvorbereitung.

Tag 2: Freeride Shuttle: von zuhause aus buchten wir vor Ort ein Freeride Shuttle, diese holen uns an einem Hotel ab und los ging. Unzählige Kurven und Kehren auf ca. 800 – 1000 Meter ü.Meer. So ziemlich die höchsten Berge dort. Das Highligt war sicher eine ca. 12 KM Abfahrt von der Nato Heli Base. Anschliessend noch ein Bier und ein Eis in der Altstadt von Finale.

Tag 3: 24h Finale: Ein Trail-Gewirr das schöner nicht sein kann. Ständig an der Steilküste, ständig auf und ab, ständig flowige und auch techniche Trials im wechsel.

Tag 4: Finale Enduro: Genaile Freeride Tour, sowohl bergauf wie auch bergab. Oft trifft man hier Biker oder Gruppen die man auch Tage vorher schon traf. Ein Gruppe aus München Giesing war eigentlich immer in der Nähe J

Tag 5: Hier hatte ich eine Besonderheit für meine Mitreiter bereit. Trails die wir Tage zuvor schon gesehen oder gar aufwärts geschoben hatten. Das Hochtal des ersten Trails gleicht einem Urwald oder Dschungel. Hier kam die Abgeschiedenheit der Gegend wieder voll zur Geltung. Nur wir drei und unsere Litevilles…….

Anschließend traten wir eine entspannte Heimreise nach Bayern an….jedoch schauten wir wehmütig von der Küstenautobahn (nach Genua) aufs mehr und schworen uns „hier kommen wir diesen Winter nochmal her zum Biken und wenn es an Silvester ist“

 

Am Freitag dem 13. machetn wir uns um die Mittagszeit auf in Richtung Innsbruck, Landeck und weiter nach St. Moritz in der schönen Schweiz. Zuvor aber noch ein kurzer Stopp zum Stiegl tanken in Pfunds…
Noch am Abend haben wir das Hotel bezogen, das man durchaus empfehlen kann. Anschließend ging es zum Abendessen, und danach wurde noch alles für den ersten Ridingday hergerichtet.
Früh morgens starteten wir zur Signalgondel, die uns in Windeseile in die Höhe brachte. Von hier aus war es nur ein kurzer Ritt auf der Straße zur Zahnradbahn, um anschließend zur Berstation der Corvigliabahn zu gelangen. Ein weiterer Höhepunkt war dieses Mal die Befahrung des Piz Nair, der 2013 erstmals für Biker geöffnet ist.
Am Sonntag dann eine Tour mit der Räthischen Bahn und dem Autopostale Bus in Poschiavo. Die ersten Trails waren uns altbekannt, der Neue allerdings überzeugte nur unsere Youngsters…
Davos, ein neuer Tag, ein Montag. Soweit alles gut. Es ist kalt und auch der Trail ist recht nass. Dies hat sich aber im Laufe des Tages gebessert.
Dienstag, Puhhh, ein hartes Bikerherz ist gefragt, es hat während der Nacht bis in Tal geschneit. Die Dame im Hotel bekniete uns zu bleiben um zu welnessen oder shoppen, doch wir haben ein Bikerherz!
Kurze Besprechung beim Frühstück, anschließend Abfahrt nach Lugano. Den Rest der ursprünglich geplanten Reise haben wir komplett storniert, da im hochalpinen Gelände im Wallis aufgrund des Wetters nichts mehr zu holen war für uns.
Monte Tamaro und Monte Tremezzo folgten an den nächsten Tagen, bei immerhin wieder 20-25 Grad. Anschliessend einen Abstecher zum Idrosee mit einem Trail der mit 136 Kehren recht gut ausgestattet war… und einem Traum-Trail entlang eines Bergrückens.
Freitag 20 Uhr, Ankunft in Bormio, Top Hotel, Top Essen und am Morgen sollte dann der Top Trail folgen. 2700 HM Downhill auf 30 KM. Weiter gings nach St. Andrä am Plose in Brixen wo unsere Tour mit Höhen und Tiefen dann auch endete.

An einem warmen und sonnigen Sonntagmorgen machten wir uns mal wieder auf um einen neuen Trail zu erkunden…

Wir das sind natürlich der Bapp, die Anschilope und der Trailfuchs. Von Reit im Winkel aus radelten wir kurzerhand an einem Bachlauftrail in Richtung Seegatterl. Der erste Anstieg ideal zum warm biken…

Nach der Einkehr im Straubingerhaus entschieden wir uns trotz der wenigen Wanderer und Einkehrer gegen den Gipfelsturm und dessen Abfahrt und machten und auf die Suche: wie immer nach dem Trail der Trails!

Der Trail zeigte sich von seiner besten Seite, Westausrichtung, nicht zu steil, nicht zu verblockt aber doch immer wieder in dem Anspruch den Reiter abwerfen zu wollen…..und es ist alles dabei, Hinterrad versetzen, Sprünge, Bergaufpassagen uvm. Ideal als Trainingstrail zu genießen.

Kurz vorm Talkessel biegen wir auf Wunsch vom Bapp nochmal schnell links ab und siehe da, ein Klammweg mit vielen vielen Treppen und coolen Brücken. Bis auf zweimal oder dreimal auftippen mit dem Fuss haben es alle gut gemeistert….

Ein rundum gelungener Kurzbiketag!

 

Zu viert machen wir uns auf von Susa über die schönsten Millitärstraßen, Pässe und Gipfel nach Ventemila an der Cotar Azur.

Es sollten ca. 450 Km mit 20.000 HM in 8 Fahrtagen werden. Start war am Sonntag in Sauze D´Oulx in Richtung Süden. Vorbei an alten Stellungen aus diversen Kriegen aus längst vergangenen Jahren.

 

Und wieder einmal ist es so weit, 6 Bikes zerlegt, der Trailfuchs kurz vorm kollabieren….wir fahren an den Comer See zum Trailsurfen….
Diesmal mit dabei ist der Steckachsentoni und der Carbonbiketommy. Für die Jungs eine echte Premiere aber auch die Feuertaufe, denn in dieser Teamaufstellung waren wir noch nie unterwegs. Mittwochabend geht der 9-Sitzer Bus auf die Reise. Den ersten Run fährt unser Trailfuchs persönlich, dann die Übergabe an den Bapp, denn der fährt im Schneefall in St. Moritz einfach besser, nach dem er dem Grenzer erst einmal sauber ins Gesicht gelogen hat auf die Frage: „haben Sie Alkohol dabei?“ Die Antwort war „Nein, wir fahren zum Radln nach Italien“ während 2 Kästen Bier auf der Rücksitzbank standen.
Donnerstag: Heute geht’s nach Como, dort mit der Zahnradbahn ca. 500HM nach oben. Von hieraus erwartet uns eine Tour entlang der Bergkämme bist nach Bellagio. Am Monte San Primo liegt noch immer Schnee, daher konnten wir die Gipfelabfahrt nicht durchführen. Ab dem Refugio sind wir deshalb mit Vollgas in einen schnellen flüssigen Trail abgebogen, in dem wir viel mit überbremstem Hinterrad driften konnten.

Freitag: unser alt bekannter Freund und Trail der Superlative: Monte Tremezzo… für unseren Steckachsentoni eine Herausforderung aber auch gleichzeitig mit das Beste was er je gefahren ist. Derweil wusste er da noch nicht was am Sonntag auf ihn zukommt.  Auch der Carbonbiketommy machte eine ganz ordentliche Figur trotz seiner Einschränkung.
Am Samstag ging es mit der Fähre nach Bellagio und an der Ostseite des Seezipfels wieder dem Monte San Primo entgegen. Hier wollten wir den lässigen Trail vom ersten Tag noch einmal fahren. Nachmittags dann ließen wir uns mit dem Bus auf den Passo Givio II shuttlen und hatten von dort aus ca. 1700HM downhill vor uns.
Sonntag: nun war der altbekannte Tracciolino dran. Ein Trail, der an Einmaligkeit nicht zu übertreffen ist. Sei es der Höhenweg mit seinen vielen Tunnels oder auch der schwere Trail hinunter zum See. Es ist für alles etwas dabei. Auch hier, am letzten Tag der Reise machen die Kollegen noch immer eine gute Figur auf ihren Bikes…