Am Freitag dem 13. machetn wir uns um die Mittagszeit auf in Richtung Innsbruck, Landeck und weiter nach St. Moritz in der schönen Schweiz. Zuvor aber noch ein kurzer Stopp zum Stiegl tanken in Pfunds…
Noch am Abend haben wir das Hotel bezogen, das man durchaus empfehlen kann. Anschließend ging es zum Abendessen, und danach wurde noch alles für den ersten Ridingday hergerichtet.
Früh morgens starteten wir zur Signalgondel, die uns in Windeseile in die Höhe brachte. Von hier aus war es nur ein kurzer Ritt auf der Straße zur Zahnradbahn, um anschließend zur Berstation der Corvigliabahn zu gelangen. Ein weiterer Höhepunkt war dieses Mal die Befahrung des Piz Nair, der 2013 erstmals für Biker geöffnet ist.
Am Sonntag dann eine Tour mit der Räthischen Bahn und dem Autopostale Bus in Poschiavo. Die ersten Trails waren uns altbekannt, der Neue allerdings überzeugte nur unsere Youngsters…
Davos, ein neuer Tag, ein Montag. Soweit alles gut. Es ist kalt und auch der Trail ist recht nass. Dies hat sich aber im Laufe des Tages gebessert.
Dienstag, Puhhh, ein hartes Bikerherz ist gefragt, es hat während der Nacht bis in Tal geschneit. Die Dame im Hotel bekniete uns zu bleiben um zu welnessen oder shoppen, doch wir haben ein Bikerherz!
Kurze Besprechung beim Frühstück, anschließend Abfahrt nach Lugano. Den Rest der ursprünglich geplanten Reise haben wir komplett storniert, da im hochalpinen Gelände im Wallis aufgrund des Wetters nichts mehr zu holen war für uns.
Monte Tamaro und Monte Tremezzo folgten an den nächsten Tagen, bei immerhin wieder 20-25 Grad. Anschliessend einen Abstecher zum Idrosee mit einem Trail der mit 136 Kehren recht gut ausgestattet war… und einem Traum-Trail entlang eines Bergrückens.
Freitag 20 Uhr, Ankunft in Bormio, Top Hotel, Top Essen und am Morgen sollte dann der Top Trail folgen. 2700 HM Downhill auf 30 KM. Weiter gings nach St. Andrä am Plose in Brixen wo unsere Tour mit Höhen und Tiefen dann auch endete.

An einem warmen und sonnigen Sonntagmorgen machten wir uns mal wieder auf um einen neuen Trail zu erkunden…

Wir das sind natürlich der Bapp, die Anschilope und der Trailfuchs. Von Reit im Winkel aus radelten wir kurzerhand an einem Bachlauftrail in Richtung Seegatterl. Der erste Anstieg ideal zum warm biken…

Nach der Einkehr im Straubingerhaus entschieden wir uns trotz der wenigen Wanderer und Einkehrer gegen den Gipfelsturm und dessen Abfahrt und machten und auf die Suche: wie immer nach dem Trail der Trails!

Der Trail zeigte sich von seiner besten Seite, Westausrichtung, nicht zu steil, nicht zu verblockt aber doch immer wieder in dem Anspruch den Reiter abwerfen zu wollen…..und es ist alles dabei, Hinterrad versetzen, Sprünge, Bergaufpassagen uvm. Ideal als Trainingstrail zu genießen.

Kurz vorm Talkessel biegen wir auf Wunsch vom Bapp nochmal schnell links ab und siehe da, ein Klammweg mit vielen vielen Treppen und coolen Brücken. Bis auf zweimal oder dreimal auftippen mit dem Fuss haben es alle gut gemeistert….

Ein rundum gelungener Kurzbiketag!

 

Zu viert machen wir uns auf von Susa über die schönsten Millitärstraßen, Pässe und Gipfel nach Ventemila an der Cotar Azur.

Es sollten ca. 450 Km mit 20.000 HM in 8 Fahrtagen werden. Start war am Sonntag in Sauze D´Oulx in Richtung Süden. Vorbei an alten Stellungen aus diversen Kriegen aus längst vergangenen Jahren.

 

Und wieder einmal ist es so weit, 6 Bikes zerlegt, der Trailfuchs kurz vorm kollabieren….wir fahren an den Comer See zum Trailsurfen….
Diesmal mit dabei ist der Steckachsentoni und der Carbonbiketommy. Für die Jungs eine echte Premiere aber auch die Feuertaufe, denn in dieser Teamaufstellung waren wir noch nie unterwegs. Mittwochabend geht der 9-Sitzer Bus auf die Reise. Den ersten Run fährt unser Trailfuchs persönlich, dann die Übergabe an den Bapp, denn der fährt im Schneefall in St. Moritz einfach besser, nach dem er dem Grenzer erst einmal sauber ins Gesicht gelogen hat auf die Frage: „haben Sie Alkohol dabei?“ Die Antwort war „Nein, wir fahren zum Radln nach Italien“ während 2 Kästen Bier auf der Rücksitzbank standen.
Donnerstag: Heute geht’s nach Como, dort mit der Zahnradbahn ca. 500HM nach oben. Von hieraus erwartet uns eine Tour entlang der Bergkämme bist nach Bellagio. Am Monte San Primo liegt noch immer Schnee, daher konnten wir die Gipfelabfahrt nicht durchführen. Ab dem Refugio sind wir deshalb mit Vollgas in einen schnellen flüssigen Trail abgebogen, in dem wir viel mit überbremstem Hinterrad driften konnten.

Freitag: unser alt bekannter Freund und Trail der Superlative: Monte Tremezzo… für unseren Steckachsentoni eine Herausforderung aber auch gleichzeitig mit das Beste was er je gefahren ist. Derweil wusste er da noch nicht was am Sonntag auf ihn zukommt.  Auch der Carbonbiketommy machte eine ganz ordentliche Figur trotz seiner Einschränkung.
Am Samstag ging es mit der Fähre nach Bellagio und an der Ostseite des Seezipfels wieder dem Monte San Primo entgegen. Hier wollten wir den lässigen Trail vom ersten Tag noch einmal fahren. Nachmittags dann ließen wir uns mit dem Bus auf den Passo Givio II shuttlen und hatten von dort aus ca. 1700HM downhill vor uns.
Sonntag: nun war der altbekannte Tracciolino dran. Ein Trail, der an Einmaligkeit nicht zu übertreffen ist. Sei es der Höhenweg mit seinen vielen Tunnels oder auch der schwere Trail hinunter zum See. Es ist für alles etwas dabei. Auch hier, am letzten Tag der Reise machen die Kollegen noch immer eine gute Figur auf ihren Bikes…

Zum Saisonstart verschlug es uns auf Grund von Schnee und schlechtem Wetter gelich wieder an den Comersee. Es sollten vier Tage mit vier Touren werden. Auf Grund eines halben Regentags mussten wir jedoch die Pläne etwas ändern. So blieben uns dann immerhin der Tremezzo (allerdings eine unglückliche Auffahrtsvariante) der Monte Legnone (wegen Restschnees mussten wir unterhalb des Gipfels abbrechen) sowie der St. Anna Trail und der Tracciolino.

Alles in allem aber gelungene 4 Tage am See nördlich von Mailand.

 

Vom 17.02 bis zu 23.02 gastierten wir in Courmayeur, unter Bergsteigern bekannt als der Ausgangsort für eine Mont Blanc Besteigung von Süden.

Genau dasselbe hatten wir auch im Sinn, allerdings nahmen wir den Helikopter und ließen auch die Bergschuhe im Tal zurück. Montagmorgen, der Wecker schrillt, die Augen weitaufgerissen, der Adrenalinspiegel steigt. Kurz noch zähneputzen, frühstücken und ab ins Auto. Nach ca. 750 Meter fahrt tauchen sie unter einem Erdwall auf, zwei Helikopter des Typs Eurocopter. Die Rotorblätter glänzen im Sonnenschein. Kurze Einweisung der nicht Heli-erfahrenen Kollegen und ab geht’s zu unbeschreiblichen Abfahren in unberührten Pulverschnee, aber nicht nur das ist unbeschreiblich, noch viel mehr faszinierte uns das gigantische Panorama der meisten 4000der rund um den Monte Bianco. Vier Leute + Guide pro Heli machte die Sache zu einer zackigen Angelegenheit. Im Schnitt schafften wir 4 Flüge pro Tag bei ca. 6000 hm downhill. Die längste Abfahrt erwartet uns am Donnerstag bei wieder einmal Traumwetter. Der Pilot setzte uns auf ca. 4000 Meter südwestlich unter Mont Blanc Kuppe ab. Anmutig standen wir am Grad und ließen das Panorama auf uns wirken. Von hier aus nun 2000hm in feinstem in der Sonne glänzendem Pulver…

Es muss nicht immer Canada oder USA sein um ein Skiabenteuer zu bekommen…