Wie kann für eine begeisterte Bikergruppe das neue Jahr fantastischer beginnen, als mit einem Trip in den Süden; präziser gesagt in das Trentino, ins Bike-Paradies nahe Trento.

Zudem hatten wir unseren Shuttler Albert dabei, der uns jegliches Erkurbeln von Höhenmeter abnehmen sollte. Daher konnten wir uns auf ein supergemütliches Wochenende mit genialen Abfahrten freuen.

Als Treffpunkt war der Neujahrstag um die Mittagszeit vereinbart, was ich persönlich aufgrund der Silvesterfeierlichkeiten etwas riskant empfand. Die Befürchtungen stellten sich jedoch als absolut unbegründet heraus, denn alle waren vom Vortag fit und pünktlich am vereinbarten Treffpunkt.

Einige waren schon einen Tag früher nach Bozen gefahren, um dort gepflegtes italienisches Silvesterflair zu genießen 😉 !

Der Rest packte seine Taschen und Bikes in den Bus des Carsharings und düsten bereits früher als geplant zum nächsten Treffpunkt, um dort Andi aufzunehmen.

Mit kompletter Mannschaft ging es bei bester Stimmung und voller Euphorie Richtung Süden.

Als wir unten ankamen, haben uns Anja und Peter schon empfangen. Rasch wurden die Zimmer verteilt und ein Zeitpunkt für das gemeinsame Abendessen, in einer von Peter ausgesuchten Location vereinbart.

Nach lecker Pizza, Pasta, Vino und dem Austausch interessanter bikespezifischen Gesprächen verabschiedeten wir uns und fielen müde in unsere Betten.

 

    

 

 

    

 

Am nächsten Morgen trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück, das wie schon beim letzten Mal wieder ordentlich üppig ausfiel und alles beinhaltete, was sich ein Biker wünscht. Frisch gestärkt verluden wir die Bikes in den Bus und shuttelten zur ersten für heute geplanten Abfahrt. Es ging serpentinenmäßig hoch Richtung Gipfel. Auf halber Höhe,  stoppten wir und begaben uns auf die einzige schneefreie Abfahrt. Vorab ging es noch wenige Höhenmeter bergauf, worauf eine super Abfahrt mit allen möglichen Passagen von Flow bis steinigen Stufen und Spitzkehren folgte. Unten in Rovereto angekommen trafen wir, wie ausgemacht unseren Shuttler Albert, der uns beim Verladen unserer Bikes half und umgehend zum Ausgangspunkt unserer zweiten Abfahrt beförderte. Der zweite Uphill, nun vom Rifugio weg, war etwas länger und sicherlich nicht weniger spektakulärer als der erste. Das Wetter wurde zunehmend schlechter und brachte immer mehr Schnee, was das Niveau von Befahren der Trails enorm steigerte. Jedoch leistete das unserer Begeisterung keinen Abbruch und wir shuttelten noch einmal hoch zum Rifugio Monte Zugna, wo wir unsere hochverdiente Mittagspause einlegten. Mittlerweile sind wir bei den Betreibern des Rifugio bekannt, die ihre Gastfreundschaft gegenüber uns mit selbstgebackenem Kuchen in Form eines Baumstammes und einer Flasche Sekt zum Ausdruck brachten. Nach der leiblichen Stärkung ging es auf die dritte und für diesen Tag letzte Abfahrt. Während unserer Mittagspause hatte es ordentlich geschneit und uns war klar, dass dies nun für uns ein Heidenspaß werden wird. Mit lautem „Juhuuu“ und „Yeahhh“ schlitterten wir die Trails bergab Richtung Rovereto.

Am Abend wurde einstimmig beschlossen, dass uns die Fahrt nach Riva für einen Besuch eines der hiesigen Restaurants wert war. Somit verbrachten wir den Abend bei gutem Essen in einem Ristorante am Ufer des Gardasees.

 

    

 

 

    

 

Am nächsten Morgen war das Wetter nicht wirklich besser und wir beschlossen beim Frühstück in Richtung Norden aufzubrechen. Dort sollten laut Wettervorhersage bessere Bedingungen herrschen. Gesagt, getan und zwei Stunden später standen wir auf Höhe 1363 im Passdorf  zwischen den beiden höchsten Gipfeln. Da ich mich unsicher fühlte, entschied ich für mich, die Abfahrt heute aus zu lassen. Die anderen verbauten ihre Laufräder, prüften Bremsen, Luftdruck und Schaltung an den Bikes und machten sich auf zur ersten und einzigsten Abfahrt für heute. Bei klarer Sicht und wunderbarem Blick in den Bozener Talkessel, schlängelte sich der Trail entlang der Ostrampe bis hinunter nach St. Nikolaus. Dort haben wir uns wieder getroffen und zum letzten Mal die Bikes verladen. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und der wetterbedingten schlechten Wegbeschaffenheit begaben wir uns vor Ort zum letzten gemeinsamen Mittagessen und danach auf den Heimweg Richtung Markt Schwaben.

Für mich war es ein absolut gelungenes Wochenende, an dem ich was Fahrtechnik angeht, wieder mal sehr viel mitnehmen konnte und meine Vereinsentscheidung wieder mal bestätigte.

 

    

 

 

    

   

am 24.12 war es wieder soweit, der Bernie lud zur weihnachtlichen Ausfahrt an Bründl……bei traumhaftem Wetter gingen es mit 15 Mitradlern los.

Am Bründl gab es anschließend Weihnachtsglühwein und ein kurzen ratsch…

Anschließend durften sich alle im Dirtpark noch austoben….

 

Frohe Weihnachten und eine guten Rutsch ins neue Bike Jahr 2016

 

   

 

    

 

der 4. Advent den man so nicht kennt, kein Schnee, kein Eis und nichts außer Sonnenschein. Genauso ist der letzte Sonntag vor Weihnachten zu beschreiben. Sonne pur und warme wohlige Temperaturen im Voralpenland…

 

    

 

 

    

 

Also machten wir uns auch wieder auf um einen neuen Trail zu befahren. Unser Kollege Andreas hatte diesen bereits in 2014 auf seiner Rechnung und hatte uns diese ebenfalls empfehlen können.

 

    

 

 

    

 

Los ging es über eine Teerzufahrt mit anschließendem Schotterweg dem Sattel entgegen. Am Ende des Weges war nun tragen angesagt und das über 300HM recht steil…..leider im Wald ohne Sonne….

Am Sattel jedoch wurden wir mit ausreichend Sonne und einem gigantischen Fernblick belohnt.

Venediger, Tuxer, die Stubaier und auch das Karwendel bis hin zur Zugspitze erstrahlten im vollkommen Glanz.

 

    

 

 

    

 

Nach diesen Eindrücken stand nun die Abfahrt auf dem Programm, im oberen Teilstück sogar im Schwierigkeitsgrad S3 der sich aber im Anschluss in einen S2 und wenige verlief. Die Schwierigkeit diese Gebirges besteht nicht in der Steilheit sonder eher im unwegsamen Trailverlauf mit Blöcken und Rundlinge die auf dem Weg liegen…

 

    

 

 

    

 

Auch wenn nicht alles für die Gruppe fahrbar war, es tat der Stimmung auf diesem Süd seitigen wegen keine Abbruch, alle waren voll zufrieden mit ihren Leistung und auch das sie sich im (eigentlich) Winter mit dem Bike auf den Berg gesellten.

 

    

 

    

 

Dritter Advent und beste Trailbedingungen in Südtirol. Wir machen uns am Freitag Nachmittag auf den Weg in Richtung Süden. Ein letztes mal für dieses Jahr? Vielleicht…

    

    

Nach der Anfahrt am Vortag erscheinen wir alle pünktlich zum Frühstück. Alle im Bikeoutfit, versteht sich. Der Himmel ist wolkenlos jedoch sind die Temparaturen nicht wirklich bikefreundlich. Minus 4 Grad und die Auffahrt ist noch lange im Schatten, schnell kriecht die Kälte in Finger und Füße. Egal, die Aussicht ist gigantisch!

Kehre auf Kehre schrauben wir uns bergauf, oben lockt eine Hütte. Selbstverständlich haben wir im Voraus dort angerufen und nachgefragt ob auch wirklich geöffnet ist. Nichts ist schlimmer als eine verlassene Einkehr.

 

 

    

 

Nach 1500 Höhenmetern erreichen wir die Hütte, der Ausblick auf die umliegenden Berge ist kaum in Worte zu Fassen. Adamello, Altissimo und die Brenta. Die Luft ist extem klar und die Fernsicht ungewöhlich. Inversionswetterlage.

 

    

Uns lockt der Gipfel, noch 300 Höhenmeter auf einer ehemaligen Militärstraße ist dieser entfernt. Das Factory Team genießt nur wenig später den Ausblick von ganz oben. Gipfelglück pur.

Die Trailabfahrt ist die verdiente Belohnung für Anstrengungen bergauf.

Nach ausgiebiger Stärkung und lustigem Beisammensein auf der Hütte gehen wir es an. Bergab auf perfekten, flowigen Trails. Staubtrocken ist der Untergrund, wir spielen mit dem Gelände und den Spitzkehren. Trailsurfen auf höchstem Niveau in Südtirol.

Den Abend lassen wir dann in Kaltern ausklingen, erst auf dem Weihnachtsmarkt bei Glühwein und später zünftig beim Sternwirt. Die Erlebnisse des Tages (und der Wein) machen uns müde und wir starten gut ausgeschlafen in den nächsten Tag.

 

    

 

 

    

 

Die große Acht steht auf dem Programm. Nach üppigem Frühstück starten wir alle noch etwas verspannt vom Vortag mit einer Gondelfaht. Es warten an diesem Tag einige Trailabfahrten aber dennoch auch reichlich selbst verdiente Höhenmeter bergauf.

Gondeln, kurbeln, Trail, Gondel, weiter hinauf, Hütte und wieder Trail. Unterwegs von Sonnenaufgang bis zur Abenddämmerung. So sieht ein perfekter Biketag aus, und das mitte Dezember.

 

    

  

 

Freitag, Wochenende, Biken? Selbstverständlich. Da die Tage mittlerweile langsam aber stetig kürzer werden, mussten wir uns fürs bevorstehende Wochende
etwas besonderes einfallen lassen. Nachdem wir unseren Naturliebhaber und guten Freund Albert als Shuttlefahrer gewinnen konnten, entschlossen wir uns für
folgendes Motto:
Tiefenrausch von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Gesagt getan. Die 8 Gefährten fuhren über den Brenner an Trento vorbei mit nur einem Ziel. Die Vizentiner Alpen.
Nachdem die Begeisterung bei jedem sehr hoch war, verlief die Fahrt, bei Fachgesimpel und Knüpfung neuer Freundschaften, wie im Flug.

  

 

 

  

 

Nach einer Stärkung bei Live-Musik und bayrischem Bier im nahegelegenen Lokal „Oktoberfest“ vor Ort endete der erste von 2 Abenden auch schon.

Sonnenaufgang 7:30: Die Freerider verladen nach üppigem Frühstück schon das Auto. Keine Zeit verlieren hieß die Devise.
Nach endloß erscheinenden Serpentien auf den ersten der geplanten 3 Bergbefahrungen, schraubten wir unsere Bikes zusammen, genossen die Aussicht auf die
mit Nebel bedeckte Poebene und ließen im Anschluss auf mit Laub bedeckten Trais unser Fahrwerk wahre Worte sprechen.

  

 

 

  

 

An der Kirche im Tal angekommen, wurden wir, wie nicht anders erwartet, bei bester Laune von unserem Albert empfangen. Nach dem erneuten Anstieg stärkten wir uns
zunächst etwas, sodass wir genügend Energie für den nächsten Downhill mit einigen Spitzkehren hatten.

Während unserer letzten Abfahrt, welche sich an einer senkrechten Wand durch zahrleiche Galerien hindurchzug, konnten wir mit der rot leuchtenden Abendsonne
im Rücken linkerhand ins leicht neblige Tal hinabsurfen.

Bei einer gemeinsamen Begutachtung der Fotos während des Abendessens konnten wir noch einige lustige Geschichten und Erlebnisse, welche während der
gesamten 3068 Tiefenmeter Abfahrt entstanden sind,
unserem personal Taxi-Driver Albert erzählen.

 

  

 

 

  

 

Trotz schwerer Beine am Sonntag waren alle überpünktlich am Auto versammelt um die einstündige Anreise an unser nächstes Ziel anzutreten. Ein dichter Nebel
hüllte uns dort im Tal ein. Auf dem 1600 Meter hohen Gipfel hatten wir jedoch einen traumhaften Ausblick auf die Dolomiten sowie das niemals endene Meer aus Wolken.
Nach einer teilweise unfahrbaren Teilstrecke konnten wir jedoch bei den anderen beiden Abfahrten unser fahrtechnisches Können, bei Spitzkehren und teils losem
Geröll, unter Beweis stellen. Körperlich erschöpft konnten wir vor der langen Heimreise immerhin noch 2860 Tiefenmeter sammeln.

Großen Dank möchte ich noch dem Albert für seine großartigen Shutteldienste aussprechen. Ohne ihn wäre solch ein Tripp nicht möglich gewesen.
Ebenfalls möchte ich dem Peter noch führs professionale Guiding danken.

Danke fürs Wochende mit guten Freunden
Jochen

  

 

 

     

 

Dienstag früh kurz vor 10Uhr – Großraum München, Nebel – letzte Schraubaktion in Peters Werkstatt bevor wir drei, Michael, Peter und ich alles in den Caddy packen: Bikes, Bier, Werkzeug, Gepäck. Dann geht es auch schon Richtung Süden. Kaum waren die ersten Berge in Sicht, besserte sich das Wetter – Sonne Pur!
Die erste Station des Trips war dann in Bozen, dort beförderte uns die Bahn (nach der Landesüblichen Mittagpause) ein gutes Stück nach oben. während dem Anschließendem Kurbeln kamen die Dolomiten bei bestem Herbstlicht in das Blickfeld. Die Abfahrt war schnell, technisch und hat einfach nur Laune gemacht! Danach wurde wieder alles in den Caddy gepackt und es ging weiter zur Unterkunft irgendwo in einer kleinen Stadt zwischen Rovereto und Bassano. Mit den zähen 40km schmaler Bergstraße über 1100m im dunkeln hat aber irgendwie niemand mehr gerechnet. Hungrig wie wir waren – Bier und Riegel sind eben doch nicht alles – kamen wir dann  zum Hotel.  Auspacken – Duschen – Hotelrestaurant. Speisekarte: Fehlanzeige, italienisch Kenntnisse:  Begrenzt. Gekommen sind dann Spaghetti Carbonara, Putensteak, Gulasch und Wein. Wir waren versorgt und Müde.

 

     

 

 

     

 

Am nächsten Tag spielte das Wetter leider nicht so mit. Regen und kalt – es ist eben doch schon Ende Oktober.  Wir haben versucht der Wetterfront in Richtung  Südosten zu entkommen, die Bikes waren ja noch vom Vortag im Auto – die Aktion war mehr oder weniger erfolgreich. Wir kurbelten um die 800hm Richtung Gipfel im zu Beginn leichten Regen, auf einer groben Schotter Piste bis wir dann doch beschlossen die nächste Abzweigung zu nehmen. Rutschig, nass und kalt ging es dann über eine schmale Querung zur Abfahrt. Wurzeln, Steine und Laub taten während der Abfahrt ihr übriges. Nicht desto Trotz haben wir dann in einigen Kehren, unter Anleitung von Peter, die Chance genutzt das Hinterrad versetzen zu üben. Zu Mittag gab es dann Pizza und Augustiner Edelstoff aus dem Pitcher – Passt! Zu Später Stunde kamen dann noch unsere Nachzügler Berni und Thomas, wir gönnten uns in der Hotelbar noch einen Wein, oder zwei. Die Wetterprognose war weiterhin noch bescheiden und wir nutzten den nächsten Morgen um entspannt auszuschlafen. am Tag darauf folgte dann ein Stadtbummel in Vicenca, zum Mittag Bier aus dem Maßkrug und Pizza und der Hausbesuch bei EXT Extreme Shoxs.
Freitag, als wäre nichts gewesen, dann bestes Wetter. Wir radelten direkt von der Hoteltüre los auf den nächsten Berg. Wie in Italien üblich: Asphalt bis fast an den Gipfel, lief gut. Am Gipfel dann eine Gedenkstätte, weites Panorama und ein Italiener mit ferngesteuerter Drohne.  Die Abfahrt war wieder mit Spitzkehren gespickt und stellenweise richtig schnell. Zur zweiten Tour mutierte der Caddy zum Shuttle – fünf Bikes und fünf Männer, geht alles! Der Trail hatte dann auf ca. 10km einfach alles, Flow, Speed, Technik. Ein Traum.

     

 

 

     

 

Samstag war dann für Michael und mich der letzte Tag, um noch einmal möglichst viel von der neuen Gegend zu sehen entschieden wir uns alle nochmal für den Shuttle betrieb. Am nächsten Gipfel dann wieder wer hätte es gedacht – eine Gedenkstätte. Der Trail bergab schlängelte sich durch alte Geschützbunker aus dem ersten Weltkrieg – Helmlampen waren angesagt, am Abgrund entlang auf den Versorgungswegen, und später über eine Vielzahl von Kehren erst eng und am Ende weiter mit viel Flow durch den Hang. Top Trail. Die zweite Tour am Tag ging dann noch einmal mit dem Shuttle hoch auf den Gipfel, dieses Mal testeten wir eine andere Abfahrt, welche auf der Karte sehr vielversprechend aussah, aber in der Realität sich als nahezu unfahrbar herausstellte – schade. Aber wer nichts wagt der nicht gewinnt.

 

     

 

 

     

 

Die anderen Kollegen wurden noch einmal hoch gefahren und konnten die Abendsonne noch in den letzten Zügen genießen. Michael und ich mussten allerdings schon wieder auf den Rückweg nach München.
Immer wieder eine top Sache mit der Gruppe – So muss Urlaub sein!
Grüße
Dennis

 

     

 

 

     

 

     

der Wetterbericht für den Alpenraum verhieß nichts gutes und so planten wir am Freitag hin und her bis wir schließlich dann am Sonntag mal wieder in den Woid fahren. Die A92 macht einem das Autofahrerleben auch recht leicht, Sonntagmorgen: keine Autos zusehen und so laufen wir nach einer Stunde Fahrzeit schon in Deggendorf ein.

 

     

 

 

     

 

Von DEG geht es bereits mit einem rassanten Anstieg kurz hinter dem Ortsschild los, der sich aber nach einigen Höhenmeter in einem wohligen Auffahrtsweg verwandelt. Beim erreichen der Kammhöhe, verwandelt sich auch der Himmel in ein blaues Meer mit mini kleinen weißen Inseln….Die Jacken runten und aber in Richtung Gipfel Nr. 1. Dieser ist mit 1064 Meter wahrlich kein Riese, aber dafür idyllisch in Mitten von kleinen bewaldeten Berggipfeln gelegen. Von hier aus starte der erste Trail in Richtung Norden, ein rassante Abfahrt bei der die Dämpfer und Gabel endlich auch wärme abgeben…

Kurz nach der Abfahrt fahren wir auf ein große Kreuzung zu, dort stehen auch zwei Biker…..was für ein Zufall, unsere Vereinskollegen Leni und Ben 🙂

 

     

 

 

     

 

ggf. Text

 

     

    

Nachdem die Temperaturen bei uns in Deutschland langsam aber stetig fallen, hat es uns am ersten Oktoberwochenende wieder einmal in das Land des Stiefels gezogen. Hochmotiviert fuhr uns unser Busfahrer Michi den Sprinter über den Brenner, am Gardasee vorbei bis an das verlassene Örtchen Crone am 368m hoch gelegenen Lago de Idro. Trotz unserer relativ späten Anreise gegen 23 Uhr konnten wir auf dem Campingplatz unsere 3 Apartments unkompliziert beziehen. Nach einer kurzen Besprechung über das bevorstehende Bike-Wochenende ging es anschließend in die Kojen.

 

Nach einem üppigen Frühstück, welches aus Rühreiner mit Speck und Müsli bestand, starteten wir mit unserer ersten Ausfahrt mit dem Sprinter. Nach dem schweißgebadeten Aufstieg ;), wurden bei unserem Kollegen Jochen die Flatpedale noch gegen Klickpedale getauscht. „Oh je, hoffentlich geht das gut“. Nach anfänglich leichten Bedenken und Schwierigkeiten, kam er jedoch relativ gut damit zurecht. Unser Silberpfeil Toni, welcher ebenfalls den Pedaltyp geändert hatte, fühlte sich auf den Flatpanels wie ein junger Gott. Die Trailbedingungen auf der darauffolgenden Abfahrt mit den 136 Spritzkehren war ideal für die Perfektionierung des Hinterradversetzens, da dieser nicht so stark ausgesetzt war und genügend Platz bot, um auch die ein oder andere Kurve einmal auszufahren. Hierbei konnte man sofort erkennen, wer heimlich im Keller geübt hatte. Das auftretende Fading der Bremsanlage sprach für eine schön flüssige Fahrweise.

Während der 2. geshuttelten Auffahrt schlug leider das Wetter um, wodurch die Befahrung des leicht verwilderten Trails erschwert wurde. Bis auf ein paar Kratzer durch herabhängende Dornensträucher sind alle, auch wenn etwas nass, heil am Apartment angekommen. Den Abend liesen wir nach einer warmen Dusche bei gutem italienischen Wein und hervorragenden Pizzen ausklingen.

 

 

    

 

 

    

Nachdem wir uns am ersten Tag in dem Terrain eingefahren hatten, war am Samstag selbst kurbeln angesagt. Die 1600 Höhenmeter bis zum Einstieg in den bezaubernden Pandora Trail zogen sich zwar ziemlich in die Länge. Der Ausblick durch die Wolken auf das Gebirge, sowie auf das Tal entschädigte hierfür jedoch mehr als ausreichend. Nach einer kleinen Stärkung beim Wirt, fuhren wir den anfangs etwas rutschigen Trail am Bergrücken entlang in die fast unberührte Natur. Die Abwechslung zwischen starkem Nebel, welcher die Berggipfel wie schwebende Inseln aussehen lies, Sonnenschein und Blick auf den See spiegelte das Motto: „Natureride“ unseres Vereins perfekt wieder. Nachdem wir die technisch anspruchsvollen Stellen hinter uns gelassen hatten, surften wir noch einen schönen flachen Speedtrail, rechter Hand des Sees, bis ins Tal. Körperlich und geistig erschöpft, fuhren wir mit einem Grinsen im Gesicht zurück ins Hauptquartier, reparierten noch kleine Verschleißerscheinungen an den Bikes und flogen erschöpft nach dem Essen in unsere Betten.

 

    

 

 

    

 

 

    

 

 

 

    

Am Sonntag morgen diskutierte man beim Frühstück, wann und was man denn für Touren durchführen möchte. Grund hierfür war eine kalt, nasse Wetterfront, welche sich über die Nacht von Nordosten über den See legte. Als gegen 11 Uhr das Wetter etwas besser wurde, entschlossen wir aus Zeitgründen den Berg mittels des Dieselrosses zu erklimmen. Bei der Abfahrt des bisdato unbekannten Trails, wurden wir leider etwas enttäuscht. Der über die Nacht andauernde Regen führte auf dem Trail dazu, dass 2/3 geschoben und getragen werden musste. Bei Erstbefahrungen muss man einfach mit allem rechnen. Das regenfreie Zeitfenster hielt an diesem Tag leider nicht sehr lange an, weshalb wir am frühen Abend die Heimreise antreten mussten. Der Ausflug an den Lago de Idro war meiner Meinung nach ein sehr lustiges und fahrtechnisch interessantes Wochenende mit Freunden.

 

Euer CSO Jochen

Herbstanfang – Bilder von bunten Blättern, tief stehender Sonne und Gipfel, die aus dem Nebelmeer ragen… ja so stellt man es sich vor. Die Realität sah am Sonntag allerdings anders aus.

Zu fünft treffen wir uns auf dem Parkplatz bei Garmisch, es ist kalt und nebelig. Wir sind trotzdem guter Dinge und kurbeln die erste Etappe mit 500HM gemütlich bergauf. Danach kann nur noch 700HM getragen werden, die Steigung ist moderat und bis auf die Latschen, die teilweise in den Weg hängen, ist es ein angenehmer Aufstieg. Nur allzu lange Pausen machen darf man nicht, es ist ziemlich frostig.

Oben angekommen hat sich der Nebel immer noch nicht verzogen, außerdem weht ein zapfiger Wind. Also schnell die Schoner angezogen und abwärts fahren. Nach kurzer Wegsuche geht´s einen Wiesenhang hinunter. Der Untergrund ist sehr rutschig und schlammig, das ist für uns „Schönwetterfahrer“ schon eine echte Herausforderung.

Steiles Gelände, ein durchgängig 10cm breiter Weg, nasse Wurzeln und überhängendes Gras – da fährt nur unser Technik-Profi  Tobias alles. Aber was solls – Bewegung an der frischen Luft tut immer gut – und wir freuen uns nach der frostigen Runde auf eine warme Badewanne und den nächsten Trip nach Italien 😉