Das Piemonte ist für uns  das Bergland der einsamen und beschaulichen Gipfel.  Hier starteten wir 4 Tage Trailbiken  in der einmaligen Bergwelt des italienisch/französischen Grenzkamms.

 

      

 

 

      

 

 

 

      

 

Samstag: Regen und empfindlich kalt

Nach der Anreise in der Früh checken wir erst mal im Hotel ein. Der Regen lässt nach und wir kurbeln nach einer kurzen Gondelfahrt hoch in Richtung Alm. Dabei wird es von oben wieder nass und der Nieselregen aus den tief hängenden Wolken ist empfindlich kalt. Die Einkehr in der Alm tut gut! Die Abfahrt ins Vinschgau ist rutschig, die tausenden Wurzeln und von Moos überwachsenen Steine forden unser Fahrkönnen.

Nach der zweiten Gondelfahrt und weiteren selbst gekurbelten Höhenmetern erreichen wir mit den ersten Sonnenstrahlen den Traileinstieg. Dieser ist gefühlt komplett unbefahren und deshalb super schön.

Den Abend lassen wir bei gutem Essen und Wein in unserer Unterkunft ausklingen. Ein absolut gelungener Tag mit viel Vorfreude auf das was noch kommt.

 

Sonntag: Traumwetter!

Wir starten wieder mit der Gondel und sparen uns somit etwas Zeit, denn die Tage sind schon deutlich kürzer. Hinauf geht es dann auf mäßig steilen Forstwegen. Die Aussicht auf der baumfreien Hochebene ist atemberaubend. Strahlend blauer Himmel und rundherum schneebedeckte Berge. Nach dem Aufstieg auf einen Vorgipfel gönnen wir uns eine Pause und genießen die Aussicht.

Die erste Trailabfahrt hat es gleich in sich. Teils steil und extrem verblockt – S3 eben. Der Höhenweg ins hintere Tal zieht sich dann kilometerweit hin, immer wieder ein paar Höhenmeter begauf und bergab. Der letzte Anstieg zur Hütte ist dann noch einmal ein Kraftakt. Zum Glück hat die Hütte noch geöffnet, der letzte Tag! Wir haben riesen Glück, sind aber auch die letzten Gäste für dieses Jahr.

Danach geht es zur Sache! Der Trail wird steil und ist teilweise mit Stahlseilen versichert. Bis hinunter ins Tal ist es dann eine Mischung aus Flowtrail und wurzeldurchzogenen, steilen Passagen.

Ein langer Tag mit unglaublich schönen Eindrücken geht zu Ende und gibt uns Hoffnung auf einen langen Herbst.

     

 

 

     

 

 

     

 

 

     

   

 

Samstag früh morgens machten wir uns auf in Richtung Österreich, Ziel ist das traumhafte Stubaital nahe der Staatsgrenze zu Italien. Pünktlich um 9 Uhr öffnete die Dame den Kartenverkaufsschalter und ja keine Minute früher……die Bergbahntickets sind gekauft, zusammen mit gefühlt 100 weiteren Touristen stehen wir an der Gondel an. Doch auch das sollte nur von kurzer Dauer sein, nach und nach entfernen wir uns vom Tourismus in Richtung alpines Gelände. Nach dem ersten echt brauchbaren Trail kommt nun die erste Tragepassage mit ca. 500 HM auch den ersten Sattel.

 

   

   

 

Hier am Sattel auf ca. 2100 Metern eröffnet sich zum ersten Mal ein traumhaftes Panorama und zugleich auch ein Panoramatrail der sich im oberen Teil gewaschen hat. Wir verlieren ca. 500 Hm, hier am Anfang der Waldgrenze wir der Weg etwas einfache doch die Spitzkehren gehen uns nicht aus. Nach ca. 1500 Hm haben wir das Tal erreicht. Nun heißt es Kräfte sammeln um den nächsten Anstieg mit ca. 1000 HM und 200 HM tragen zu bewältigen.

Zwischen drin lassen wir die Seele auf der beschaulich gelegenen Trunahütte etwas baumeln.

 

   

   

 

Kurz unter dem Sattel werden die Wolken etwas dunkler, den Sattel nach der Tragepassage erreicht fängt es leicht an zu regnen, alles aber im Rahmen um die Abfahrt in vollen Zügen genießen zu können. Zum Glück war es die Tage vorher recht trocken so bleibt uns Wasser von unten erspart.

Der Trail eine Meisterleistung an Streckenführung und Baukunst, durch Wälder und Wiesen schlängelt sich dieser Bergpfad dem Tal entgegen. Der Trail spuckt und direkt am Hotel aus. Das Zipfer steht kalt nun kann es auch regnen, was schlagartigt auch passiert.

 

   

   

 

Am Nächsten Morgen starten wir direkt von Almis Berghotel, das in Sachen Service und Gastfreundschaft wohl nicht so schnell zu übertreffen ist, vorallem ein Dank an Thomas der uns am Vorabend noch half die Räder zu waschen.

Heute ein ähnliches Programm, erst kurbeln dann noch 200 HM Tragen bis aufs Joch, von hier aus eröffnet sich nun ein erster Blick nach Südtirol in das auch unser nächster Trail führt. Dieser Pfad entpuppt sich als kleine Racestrecke und das bis in Tal. Anschließend radeln wir auf dem Eisackradweg in Richtung Grenze zurück. Doch das sollte noch nicht alles sein, mit ein wenig Glück nimmt uns Gadsche der Almwirt hoch über dem Brenner mit seinem Pickup mit 🙂 und erweist uns seine Gastfreundschaft bei einem Bierchen.

So ist es noch einfach der Trail zum Brennergrenzhaus zu genießen.

Im Königreich der Berge

Die Vorbereitungen laufen bereits seit Wochen, wir haben alles geplant und an fast alles gedacht. Samstag um 6 Uhr geht es los in die Schweiz. Die Vorfreude ist trotz der frühen Morgenstunden enorm.

Entgegen der „bekannten“ Berge ist uns die Region rund um das Matterhorn noch völlig unbekannt. Das wird sich schnell ändern und so parken wir gegen 13 Uhr in Täsch und machen uns ohne Auto, beladen nur mit einer Tasche und unseren Bikes auf ins autofreie Zermatt. Der Shuttlezug ist fast leer an diesem leicht verregneten Samstag. Die Bergwelt liegt noch in den Wolken als wir uns ein Elektro-Taxi fürs Gepäck nehmen. Die Unterkunft am oberen Dorfende ist genial gelegen. Matterhornblick inklusive! (aber das wissen wir noch nicht).

Nach selbst gekochter Pasta Bolognese und einem Vino stimmen wir uns auf den nächsten Tag ein. Rucksack packen, Trails absprechen und zur Einstimmung noch ein Bikevideo vorm schlafengehen.

Der nächste Tag beginnt früh – mit Kaffee, Müsli, Banane und Kiwi. Und natürlich unserem selbst gemachten Brotzeitbeutel für unterwegs. Die erste Gondel ist unser! Noch komplett in den Wolken, die Sicht ist gleich null und es ist etwas unheimlich 25 Minuten im Nebel durch die Berge zu gondeln. Kalt ist es auch, nur knapp über 0 Grad.

Der erste Trail wird spannend, hochalpin und mit wenig Ausblick. Doch die Wolken verziehen sich schnell und wir sind tief beeindruckt. Dagegen kommt auch der erste und gleich zweite Platten nicht an!

Der Trail fordert uns zum ersten mal, ganz schön anstrengend und wir sind gut beschäftigt. Mittagspause dann an der Unterkunft. Als wäre es geplant verschwinden die Wolken und geben den Blick auf das Matterhorn frei, einfach unbeschreiblich.

Wir haben aber noch etwas vor, also geht es weiter. Wieder hinauf und ab auf die Trails, dann wird das erste mal richtig bergauf gekurbelt und wenig später das Bike geschultert. Dabei aber immer mit wahnsinns Bergpanorama. Der Höhenweg und die anschließende Abfahrt zur Berghütte sind gigantisch, enge Wege in hochalpiner Landschaft. Dann kurz vor der Hütte steil und von Spitzkehren durchsetzt. Nach zünftiger Einkehr und einer einheimischen alkoholhaltigen Spezialität geht es durch die Schlucht hinab in den Ort. Abenprogramm: einkaufen, gemütlich grillen im Garten, Bierchen und die Bilder des Tages anschauen.

Ein neuer Tag, auch dieser beginnt früh.

Bereits um kurz vor 8 Uhr sitzen wir in der Zahnradbahn. Es ist kalt, teils noch Frost auf der Fahrt ganz nach oben. Die Sonne hat dann aber schon kraft und so bleiben unsere Bedenken unbegründet. Auf dem Grat dann der gigantische Blick auf die Gletscher. Da wollen wir hin. Also gesagt getan, Abstieg und dann auf dem Panoramatrail zum Gletscher. Wir haben alle ein Grinsen im Gesicht, ein riesiger Abenteuerspielplatz.

Die Berglandschaft in der wir uns bewegen ist gigantisch. Immer mehr fahrbare Trails tun sich auf und wir beginnen zu experimentieren, einen Grat dort, ein noch unbekannter Trail hier. Alles total faszinierende Orte an denen wir als Biker herzlich willkommen sind, meinst sind die wenigen Wanderer total verblüfft in solchen Regionen auf Radlfahrer zu treffen.

Wir verabschieden uns von Zermatt mit unserem ersten Trail. Am Abend erkunden wir das Nachtleben und genehmigen uns ein, zwei Bierchen 😉

Denn am nächsten Tag ist unser „Pausentag“. Heißt: packen, mit schwerem Gepäck auf dem Rad nach Täsch rollen, die unfassbar teure Tiefgarage bezahlen und mit dem Auto dem Rhonetal entgegen. Dort geht es direkt an den nahegelegenen See und die Erfrischung bei über 30 Grad haben wir uns vierdient.

Nach einer kurzen Nacht geht es früh hinauf ins Skigebiet, erst mit der Schienenkabine, dann mit der Umlaufgondel und zuletzt noch mit der Seilbahn. Dabei lernen wir einen sehr netten Schweizer kennen, der die selbe Route wie wir fahren will. Unsere Gruppe hat sich somit kurzerhand vergrößert, wir haben viel zu lachen. Der Trail führt uns über welliges, hochalpines Gelände vorbei an Hütten und Bergseen. Die Restschneefelder sind eine willkommene Abkühlung bei dem heißen Wetter. Am Speichersee haben wir schon einige Kilometer Trail hinter uns aber es hört noch lange nicht auf. Durch eine Schlucht führt uns ein Tunnel am Steilhang entlang, der Trail endet erst nach einer langen Fahrt durch Weinberge und Waalwege. Im Tal angekommen gönnen wir uns ein kaltes Bier und wunderschöner Altstadtkulisse.

Peters Geburtstag! Wir nehmen den ersten Postbus, der dank Vorreservierung bereits mit großem Radlanhänger auf uns wartet. Es geht über eine enge Straße und unzählige Serpentinen hinauf. Knapp eine Stunde Fahrzeit. Der erste Trail am frühen morgen ist gut präpariert, hier waren Wegebauer unterwegs und haben den einst schmalen Pfad zum breiteren Wanderweg ausgebaut, macht aber nichts, der Trail ist schnell und wir begegnen so früh noch keinen Wanderern. Eine Gondelfahrt bringt uns dem Tagesziel näher. Aber dennoch gilt es fast 1000hm aus eigener Kraft zu treten und zu tragen. Die Hüttenankunft ist dafür umso schöner, der Blick auf den Mont Blanc ist überwältigend. Hier bleiben wir für eine ausgiebige Pause. Peter spendiert an seinem Ehrentag eine Runde und wir liegen glücklich in der Sonne auf 3000m.

Die Abfahrt ist sportlich, rutschig und steil. Wir queren ein total idyllisch gelegenes Hochtal. Der untere Abschnitt des Trails hat durch Erosion stark gelitten, es ist staubtrocken aber wir können uns gut vorstellen, dass der Trail bei Regen schnell zum Bach werden kann.

Der letzte Tag bricht an, wieder früh aber das sind wir bereits gewohnt. Das Aufstehen geht noch aber die Muskeln sind doch schon gezeichnet von den Vortagen. Diesmal fahren wir erst Auto, dann um den Berg herum mit dem Rad und nehmen die wohl kleinste Seilbahn der Schweiz. Die Räder hängen unten Kopf über, wir fragen uns ob wohl alles gut geht? Ist es dann, denn es gilt noch einige Höhenmeter zu erklimmen. Der dann frei werdende Blick ins Tal und auf die umliegenden Berge entschädigt für die Qualen bergauf. Der erste Trail ist eher flach aber durch die groben Steinblöcke nicht ganz einfach zu fahren.

   

Drei Tage Dolomiten, viele Tiefenmeter und absolute Trailhighlights

Tag 1: zusammengefasst hat es den ganzen Tag geregnet. Laut Wetter App 77 Liter, so hat es sich auch angefühlt. Deshalb die zuvor gekaufte Gondelkarte etwas ausnutzen und oben in den Hütten Kaffee trinken. Danach freuen wir uns durchgefroren auf die Sauna im Hotel. Alternativprogramm für Biker.

Tag 2: Bestes Wetter, strahlender Sonnenschein. Wir haben bereits alles vorbereitet und treffen Andi und Robert pünktlich um kurz nach 8 Uhr an unserer ersten Gondel. Diese bringt uns mit der ersten Fahrt direkt hinauf zum Grödnerjoch. Trotz Sonne ist es empfindlich kalt, die spitzen der Gipfel sind sogar leicht angezuckert – Schnee im August!

Wir starten auf die erste Abfahrt, leider sind die „Trails“ breiteren Schotterpisten zum Opfer gefallen – schade. Abweichend von der vorgegebenen Strecken finden wir dann aber doch noch den ein oder anderen schmalen Pfad.

Die nächste Gondel bringt uns direkt hinein in Skigebiet Alta Badia. Hier ist die Aussicht auf den Sellerstock, die Civetta und den Marmolada Gletscher einfach gigantisch. Auf leicht hügeligem Gelände rollen wir dahin und genießen die Bergwelt der Dolomiten. Die Abfahrt nach Arabba ist rasant. Ein schmaler, sehr gut gepflegter Trail. Wir nehmen Tempo auf!

Nach der nächsten, nun 5. Gondelfahrt geht es von 2500m steil hinab zum Pordoijoch. Eine kleine Pause gönnen wir uns jetzt auf der Hütte, wir liegen sehr gut in der Zeit. Deshalb wird spontan noch eine kleine extra Abfahrt eingebaut. Kein Problem denn Lift Nummer 6 nimmt uns wieder mit hinauf aufs Pordoijoch und von dort hinab nach Canazei. Während der Seilbahnfahrt entscheidet ein Teil der Gruppe spontan noch einen Trail direkt unter der Bahn zu nehmen, wir entdecken einen absoluten Geheimtip. Schmaler, unbefahrener, mit Spitzkehren durchzogener Singletrail über 1000 Tiefenmeter. Trailgrinsen pur in allen Gesichtern. Nach erneutem Gondelaufstieg nun die finale Abfahrt mit Gegenanstiegen nach Wolkenstein. Gegen 18:30 Uhr sind wir geschafft aber glücklich und lassen den Abend beim Wirt gemütlich ausklingen.

Auf dem GPS stehen folgende Daten: 9h 45min – 79km – 5650 Tiefenmeter

Tag 3: Die Lattemar Umrundung

Mit noch etwas müden Beinen vom Vortag starten wir dennoch hochmotiviert in den neuen, ebenfalls sonnigen und warmen Tag.

Der erste Trail und die erste Gondelfahrt in aller Früh. Wer einmal herum will um die Berggruppe muss früh dran sein. Das Panorama entschädigt aber für alles. Herrliches Sommerwetter und wolkenloser Himmel. Die Runde wird deutlich mehr bergauf getreten als noch am Vortag. Uns erwarten auch nur 3 Liftfahrten statt der neun vom Vortag. Die Trails sind absolut einsam und man merkt, dass hier deutlich weniger Tourismus herrscht. Wir haben Spaß auf engen, teils noch recht schlammigen Trails. Hütteneinkehr ist Pflicht und so schaffen wir ganz entspannt auch diese Umrundung. Highlight ist der Karersee der mit wunderschön türkisem Wasser direkt vor dem Bergmassiv beeindruckt.

Auch hier die Daten vom GPS: 7h 45min – 57km – 2520 Tiefenmeter

    

Am Wochenende machten wir uns auf um eine lang ersehente Aufgabe zu bewältigen. Die Abfahrt mit dem Bike vom Stubaier Gletscher Skigebiet. Steil und mühsam die Auffahrt über die Wilde Grubn, aber landschaftlich wieder mal erstklassig.

Am Gamsgarten angekommen nahmen wir den letzten Anstieg in Richtung Eisgrat. Dieser war nicht mehr ganz so brachial steil und die jungen Burschen habe auch ein paar Meter geschoben …… endlich 🙂

    

 

 

    

Da am Eisgrat aktuell die neue Gondelstation gebaut wird hatte keines der Lokale offen und wir konnte die Dachtretrasse für uns in Beschlag nehmen. Ein kurzer Abstecher zur Eisgrotte und los gings mit der ersten Abfahrt zum Gamsgarten.

Auch hier musste für uns als alte Stubaier Skifahrer ein Stoppover sein.

Anschließend der obligatorische Stopp auf der Dresdnerhütte und die Abfahrt ins Tal, diese sich als deutlich technischer als zuerst angenommen herausstellte……

    

 

             

 

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Am Freitag früh ging es bei schönstem Wetter in Richtung Achensee. Der Bus war vollgepackt mit Spezialitäten aus dem Isarwinkel und Getränken einer naheliegenden Seeregion.

Nachdem der Michi und ich unseren Pavillon als Basis für die nächsten drei Tage direkt am Ufer aufgebaut hatten kam auch schon der Peter und die Anja dazu.

Zur ersten Tour starteten wir mittags und hatten ca. 1200 hm vor uns, wovon ca. 400 hm zu tragen waren. Der Aufstieg der letzten 150 hm waren sehr ausgesetzt und mit dem Radl auf dem Rücken kein Zuckerlecken. Nach ca. 3 Stunden hatten wir den Gipfel erreicht und uns auf einen genialen Trail vorbereitet. Auch auf der Abfahrt gab es eine Menge ausgesetzte Stellen und kniffelige Fahrpassagen, bis der Trail dann in endlosen Sptizkehren direkt auf Seehöhe endete. Mit dem Schiff ging es zurück zu unserer Basis wo Jochen bereits mit unserer neuen Feuerstelle dem „Ghettofassl“ auf uns wartete.

Mittlerweile sind auch der Berni, Bene und der Marco dazu gestoßen die nachmittags noch eine 500 hm Runde vor der Haustüre des Campingplatzes gedreht hatten. Zuletzt kam noch der Stefan von der Fa. „Ghettoholz“ dazu.

Abends hatten wir den Tag am Feuer bei einem Bierchen und einer Menge Grillfleisch ausklingen lassen.

Am Samstag kamen dann noch weitere Kollegen, wie der Klaus, die Katrin, der Björn, der Ralf, und Marcos Papa dazu.

Um ca. 09.00 Uhr ging es dann los an das Südende des Sees um dort einen Gipfel mit ca. 1100 hm zu erklimmen, wovon die Hälfte ca. zu fahren ist. Peter, Anja und Bernie waren die drei Gipfelstürmer. Der Rest der Truppe hatte individuell je nach Können, Kondition, Lust und Wetteraussicht umgedreht. Auf der Hütte haben wir uns dann gesammelt und die letzten 500 hm Trail gemeinsam absolviert.

Abends gab es dann wieder Spezialitäten vom  Grill und eine feurige Gulaschsuppe aus der Gulaschkanone. Ein Teil der Truppe hatte sich dann in das Restaurant des Campingplatzes verzogen um den Halbfinaleinzug der deutschen Fußballnationalmannschaft zu verfolgen.

Der Sonntag startete mit etwas schlechterem Wetter und einer kleineren Gruppe von acht Leuten. Die Tour wurde etwas kleiner wie die Touren der Vortage somit konnten wir nachmittags gemütlich den Pavillon abbauen und die Spuren unseres Lagerlebens wieder beseitigen.

Alles in allem waren es drei schöne Tage mit traumhaften Touren und interessanten Gesprächen.

 

 

Auch im Jahre 2017 wird der Achensee wieder Bestandteil unseres Programms werden.

Schöne Grüße

Andi Eß

 

   

 

Das Piemonte ist für uns  das Bergland der einsamen und beschaulichen Gipfel. So verschlug es uns für eine Woche in dieses Gebiet. Alleine die Anreise durch die Po Ebene war sehr verheißungsvoll mit Temperaturen um die 41 Grad. Im Bergort angekommen bezogen wir nun für die ersten 3 Tage unser Hotel. Von hier starteten wir 3 Touren in die einmalige Bergwelt des italienisch/französischen Grenzkamms.

 

   

 

 

   

 

Nach den den Traumtrails der ersten 4 Tage verließen wir unsere erste Station um weiter Tal einwärts unser nächsten Trails zu suchen, was uns auch mit einer gigantischen Abfahrt über 1500 Tiefenmeter und fast 8 Km gelang.

 

   

 

 

   

 

Nach nun mehr 5 Tagen voll Strapazen mit tragen, schieben und kurbeln verliesen wir langsam die alpine Bergwelt und freuten uns auf eine paar Tage an der Rivera 🙂