Bericht vom Enduro-Rennen „Enduro du Lion“ in Belfort

Anfang Mai war es soweit: der lange Winter hatte auch in meinem Enduro-Rennkalender Platz für den Sommer mit dem ersten Rennen in meiner alten französischen Wahlheimat Belfort gemacht. Im Vordergrund stand Spaß mit den dortigen Freunden zu haben und vor allem mit intaktem Bike im Ziel heil anzukommen.
Die Stages wurden vom lokalen Verein „Avenir de Cyclisme du Territoire de Belfort“ erwartungsgemäß nach französischer Manier mit einem flowigen bis sehr technischen Niveau abgesteckt. Alles kein Problem, wenn hier mit gut alter bewährter Freeridefactory-Fahrtechnik an die Sache heran gegangen wird. Mit Renntempo sieht das aber dann doch etwas anders aus.
Am Ende kam als guter Kompromiss ein Mischmasch aus „Gratzl-Frontwheelies“ in einigen steilen Spitzkehren und „Jochen-Drift-Einlagen“ heraus. Eine Rezeptur die ich mir ehrenwert beim vergangen TT4 abschauen konnte. Während der vier Stages am Hausberg der Stadt des Löwens ging diese Rezeptur hervorragend bei Kaiserwetter auf, sodass ich stets mit breitem Grinsen am Ende jeder Stage die Kumpels feiern konnte, die mit mir die erste Startgruppe bildeten.
Im Ziel nach der letzten fünften Stage reichte diese Fahrtechnik-Rezeptur sogar (okay, es gab auch  ein paar längere Tretpassagen, wo das Wintertraining sich auszahlte), um einige Zeit im Hotseat neben der netten Miss Franche-Comté als „Roi de la Citadelle“ die Ankunft ein paar Dutzend Starter hinter mir anzusehen.
Am Abend machte ich mich mit einem Packen voller Spaß und Flow auf den Weg zurück in die schwäbische Wahlheimat. Obendrauf gab es dann auch Platz 35 in der Gesamtwertung der knapp 300 Starter.

 Fazit: TT4 besuchen und sich bei seinen Vereinskollegen die richtigen „Sahnestückchen“ abkupfern. 🙂

Danke euch!

Martin Riedle

 

Fotos: Joris Gautier und Thomas Bresson

   

Es ging in die zweite Runde, doch diesmal soll alles anders werden! Letzte Wochenende konnte Sven Stephan der Leiter unseres Rennteams eine hervorragenden 9.Platz bei der Enduro One in der Wildschönau einfahren….

Das hoch motivierte Ziel die TOP 10 zu knacken war geschaft, trotz das dass Wetter extrem heiß war konnte sich Sven dank seiner Erfahrung auf AlpinenTrails besten behaupten.

Und so seine sehr guten Platz in der Gesamtwertung verbessern…..

   

 

Hier die Ergebnisse……..

   

…..und das mit Bravour, denn Sven konnte an diesem Rennwochenende die Großzahl der Kontrahenten hinter sich lassen und holten den 17 Rang für sein Team. Auch Andi ein Mitglied des Vereins wollte sich das Renngeschehen live ansehen und wurde immer hin 48. im Ziel.

Ein Rundumerfolg für die Teamrider und die neuen Mitfahrer, trotz wenig Gelegenheit die Strecke zu besichtigen. Hier in Bad Endbach konnten lediglich 2 von 5 zu fahrenden Strecken besichtigt werden. Wenige Möglichkeiten sich auf das neue Rennformat ein zu stellen.

Trotz eines harten Sturzes von Sven, der in der Landezone eines Sprunges das Rechtsabbiegen verfehlt hatte. Dies war wohl der wenigen Besichtigungszeit zu verdanken. Doch ergab nicht auf und macht Platz für Platz wieder gut und radelte schließlich doch auf Platz 17 ins Ziel.

 

   

    

Sam und Sven sind so eben ins Ziel gekommen! Alles ist gut gelaufen und beide  sind guter Dinge. Und tatsächlich die TOP 10 Ergebnisse rücken näher:

Samuel auf dem 28. Platz

Sven auf dem 32. Platz

Glückwünsche an Bike Sport München die einen so schnellen Mechaniker an ihrer Seite haben.

Bike Sport München unterstützt unsere Rennkollegen mit Equipment seit dieser Saison und das mit sichtlichem Erfolg.

Vielen Dank dafür….

 

    

   

 

SSES Riva: Schöne Landschaft, selektive Strecken, aber etwas mehr als wilde Organisation!
Trotz der Verhältnisse schlossen wir für uns ganz akzeptabel ab mit den Plätzen 27. (Sven), 35. (Sam), 61. (Wolf) und 72. (Julian), in der Open Kategorie.

Sich nicht richtig zu verletzen und das Material zu schonen war die Hauptsache für uns, doch lest selber:

Samstagfrüh noch voll motiviert, ging es von unserem Apartment in Torbole am Ufer entlang Richtung Riva Startnummern abholen. Was sich in der Theorie leicht anhörte stellte sich dann als etwas kompliziert heraus, da uns überall etwas anderes gesagt wurde, wo denn die Akkreditierung zu finden sei.
Nach einigen Versuchen fanden wir sie dann und staunten nicht schlecht, als es plötzlich hies: „Wenn ihr bis zum Fuß des Berges shutteln möchtet, heute wird niemand kontrollieren…“ Super, unser Auto stand zu weit weg und wir hatten so etwas nicht erwartet.
Während des Trainings teilten wir uns die Auffahrt teilweise mit den abfahrenden Marathonfahrern, was zwischenzeitlich etwas gefährlich war.

Stage 1 stellte sich als schön mit glitischigen Laub bedeckter alter Karrenweg heraus, der ohne den angekündigten Regen schon unser Glück herausforderte, im Rennen nach dem Regen jedoch nicht viel rutschiger wurde.
Stage 2 war ein schöner schneller Trail mit lockerem Waldboden und einigen Steinfeldern, der ziemlich viel Spaß machte!
Nach einer längeren Auffahrt kamen wir dann auch zur Einfahrt zu Stage 3 die eigentlich ganz lustig zu fahren war, jedoch auch schon im relativ trockenen Training sehr rutschig war, sodass wir an einer Stelle alle vier auf einmal dem (Fels-)Boden näher kamen.
Als wir uns dann die Stage 4 anschauten, bekamen wir bei manchen Stellen schon Zweifel, wie sicher und sauber man das im feuchten Zustand fahren kann, denn die 2,8 km lange Stage hatte es mit Steilstücken und fiesen Steinen ziemlich in sich!

Sonntag dann im Rennen bei Nebel (auf der schnellen Stage 2 bei 5-10 m Sicht) und nach einem Regenschauer, beschlossen Wolf und Julian von Anfang an, dass es das Risiko sich zu verletzen nicht wert sei und fuhren die Stages entspannt und mit dem Fokus heil durchzukommen mit. Sam schloss sich dem nach der zweiten Stage an, nur Sven, der Konditionsstärkste und damit am Beginn der Stage 3 noch mit genügend Kraft im Körper, begann die letzten zwei Stages noch im Rennmodus, was er mit Prellungen an den Rippen und am Fuß bezahlen durfte!

Die vielen HM und die, dank falscher Ausschilderung, für uns längere Rennstrecke wäre bei Trockenheit sicher sehr lustig gewesen, hat durch die Nässe aber ein ziemlich hohes Risiko gefordert, da die Strecke mehr oder weniger aus glitschigen Felsgestein bestand, das bei einen Sturz nicht sehr verzeihend ist.
Mit 72 von knapp über 300, nach dem Training, nicht gestarteten Fahrern, ist die Frage, ob es für eine Veranstaltung mit Amateurfahrern Sinn macht eine solche risikoreiche Streckenwahl zu treffen…

 

 

   

  

Am Wochenende starteten Sam, Sven und Wolf erfolgreich beim Auftakt der Specialized Enduro Series in Treuchtlingen und konnten sich die Plätze 78, 83 und 252 sichern – ein gelungenes Wochenende für Sven, der sein erstes Rennen überhaupt bestritt.
Nur für Wolf war das Rennen nach einem Platten auf Stage 5 mehr oder weniger gelaufen.
In zwei Wochen wird dann das gesamte Team in Riva del Garda an den Start gehen!

  

Samstagmorgen, der Wecker klingelt, es ist soweit. Noch 10 Stunden Zeit, um alles zu erledigen und die Bikes zu verpacken. In voller Vorfreude geht es los zum Flughafen. Glücklicherweise ist nicht viel los am Lufthansa CheckIn Schalter. Nach 11 Stunden Flugzeit ist es endlich geschafft….Capetown ist erreicht.

 

 

Hitze, Sonne und blauer Himmel das sind die Schlagwörter dieser Reise……

Trainingstag auf der World Cup Downhillstrecke in den Durbenhills kurz vorm Atlantik. Sven ließ es richtig krachen auf der Strecke…..

 

 

 

Enduro

Die neue Saison nähert sich mit großen Schritten und einige unserer Mitglieder planen sich einer neuen Herausforderung stellen: Sven, Julian, Wolf und Samuel wollen sich mal nicht nur mit den Vereinskollegen, sondern auch mit anderen Bikern messen.

Die Vier beabsichtigen an diversen Endurorennen in Deutschland, Österreich und Italien teilzunehmen. Zu diesem Zweck haben wir ein kleines Rennteam gegründet: das Freeridefactory Racing Team. Geplant ist die Teilnahme an der Enduro One und der Specialized Sram Enduro Series sowie wie weitere Rennen in Europa.

Da bei Endurorennen nicht nur der Wettbewerb im Mittelpunkt steht, sondern auch das gemeinsame Erleben und der Spaß sind alle herzlich Willkommen sich dem Team anzuschließen. Obwohl wir nicht mit großen Sponsoren dienen können, versuchen wir euch trotzdem Einiges zu bieten: Wir helfen bei der Findung der richtigen Rennen, bilden Fahrgemeinschaften zu den jeweiligen Events und dazu könnt ihr auch noch alle Vorteile unseres Vereins genießen, wie eine umfangreiche Versicherung, regelmäßige Fahrtechniktrainings und gemeinsame Touren und Urlaube.

Bei Fragen steht euch Sven (sven@freeridefactory.com) gerne zur Verfügung.