Freeridefactory Bike e.V zu Besuch bei Neumitglied Andreas im Flow Valley, Trails auf bayrisch…..

 

 

  

Freitagnachmittag: gerade noch alles fertig geworden, der Dämpfer ist drin, die Bremsen montiert, die Griffe verschraubt und die Reverb 2 mal entlüftet… nun sollte alles passen, das Litville 601 ist bereit für den First Ride. Die Räder im Teambus verpackt und auf geht es in Richtung Autobahn und schon kommt die Ernüchterung, Stau! Derweil ist heute Länderspiel Deutschland – Frankreich. Meine erste Frage: „wo wollen die den alle um 17 Uhr noch hin?“

Egal, über ein paar Schleichwege kommen wir dann doch noch um 18 Uhr an. Das Wetter zeigt sich aktuell nicht von seiner guten Seite, der Wind sehr stark aus Osten. Aufgesattelt und los….

Die letzten 40 Minuten wird nun getragen… kein Problem, kennt man ja.

Genial, allein auf dem Gipfel, keine Menschen weit und breit, also doch Fußballfans am Spitzingsee 🙂

Die Wolken geben der Sonne nun auch noch eine Lücke frei, diese wir sofort für unseren First Ride nutzen und peitschen unsere Liteville´s 601 und 901 in Richtung Tal….

ein Bericht für Freeridefactory Bike e.V. Markt Schwaben (München Ost) der MTB Club und Radsport Verein für Jedermann

Specialized/Sram Enduro Series

oder Specialized Slip and Slide Series powered by Sram.

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Irgendwie sollte es ein schwieriges Wochenende werden, im Vorfeld hatte sich Sven verletzt und fiel somit bei seinem ersten Rennen aus. Gute Besserung an dieser Stelle.

Mich erwischte eine fiese Erkältung in der Woche vor dem Rennen und das Wetter hatte sich zu allem Überfluss alles andere als freundlich angekündigt, aber dazu später mehr.

Ich war also wieder halbwegs fit und habe mich auf die feinen Trails der Kitzbüheler Alpen gefreut. Mich begleitete Adrian, ein weiterer Enduro-Neuling, der sein erstes Rennen bestreiten sollte.

Das freie Training begann früh, am noch sonnigen Samstag, denn die Trails um die FleckAlm sollten ab 10Uhr für den Kitzalpmarathon gesperrt werden. Krasse Vorstellung, dass dort die Marathon Jungs und Mädels runter geschickt werden, wohlgemerkt am ende eines durchaus sportlichen Marathons. Hut ab, dafür! Für uns war der Trail in zwei wahnsinns Stages unterteilt. Lang, rough und abwechslungsreich. Steile Wurzelpassagen, lange Wiesen-Single-Trails und enge switchbacks im Wald. Durch die starken Bremswellen vor den Kurven sollten diese zwei Stages brutal für Fahrer und Fahrrad werden.

Stage 1-3 am Gaisberg hingegen sind schön gebaute Bikepark Trails mit zahlreichen aber abwechslungsreichen Anliegern und Sprüngen. Wir hatten so viel Spass beim shreddn, dass wir uns schier bremsen mussten, um nicht alle Körner schon vor dem Rennen zu verschießen. Die starken Vibrationen der ruppigen Trails haben Adrians Bike gut zugesetzt, er hat gleich 3 (!) Kettenblattschrauben gleichzeitig verloren. Also haben wir unsere Bikes vor dem Prolog erstmal wieder hergerichtet, geputzt und eingestellt um perfekt zu starten, denn der Prolog zählt als Stage 0 in die Gesamtzeit.

Die Strecke des Prologs war sehr kurz aber mit einer Crux versehen die es in sich hatte. Auf ein Highspeed-Stück folgte eine rutschige Kurve in einer Senke und ein Uphill, der mit dem richtigen Speed gerade so zu meistern war ohne zu schieben. Und da ging es dann also los mit dem Pech. Im 15sec abstand wurde gestartet, der vor mir fahrende ist durch eine technische Panne genau in dem besagten Steilstück „hängen geblieben“ als ich ihn eingeholt hatte. Ich konnte nicht mehr ausweichen und so stürzten wir gemeinsam. Pech….

 

 

 

Sonntag:

Am Sonntag morgen waren wir über den Sonnenschein nach dem Regenschauer verwundert, es sollte doch durchgehend regnen? Unsere Startzeit war erst um Elf, und ein weiter Check der WetterApp machte uns schnell klar, dass dieses Rennen nicht „fair“ ablaufen wird. Regen ab 11 Uhr, das heißt wir stehen bei einsetzendem Regen am Start während viele Fahrer sich schon auf die letzten 2 Stages begeben würden. Pech….

So kam es dann auch, pünktlich zur Start Freigabe am Fahrrerlager fing es an zu regnen, zunächst schwach, dann aber immer stärker werdend. Auf Grund der Wettervorhersage hatte ich mich mich von beginn an auf solche Bedingungen eingestellt. Anstatt der Klickpedale habe ich Flats montiert und mich für einen stabilen „MuddyMary“ vorne wie hinten entschieden. Direkt auf Stage 1 habe ich mich über diese Entscheidung gefreut, der Trail war zwar noch gut fahrbar aber die Kurven waren extrem rutschig! Mit dem gewählten Set-Up ging das dann aber sauber vorwärts.

In Stage 3 habe ich mich leider auf dem Boden wiedergefunden nachdem ein Anlieger nicht gehalten hat. Pech….? – Nein das war einfach zu viel Optimismus. Der Trail fuhr sich dank dem Brechsand ähnlich wie im Trockenen, ich war einfach zu schnell für die Kurve und mein Vorderrad ist über die Oberkante des Anliegers raus gerutscht. Blöööd!

Kommen wir nun zum großen Finale auf dem Fleckalmtrail, Stage 4&5! Das Wetter war inzwischen vollkommen eskaliert, strömender Regen. Wir haben uns noch frische, trockene Handschuhe angezogen und die Schaltung am Bikewasch freigespült, mussten uns aber beeilen, um im durchaus knappen Zeitlimit zu bleiben. 2 min vor Ablauf der Zeit sind wir am Start angekommen, nach ca 200 m auf der Stage habe ich durch mein Brille kaum noch was sehen können. Die Befürchtung vom Vortag, der Trail sei sehr lang hat sich bewahrheitet. Vielmehr ist er auch deutlich anspruchsvoller als die anderen Stages und in den Bedingungen absolut selektiv. Adrian hat leider auf der Letzten Wertungsprüfung einen technischen Defekt erlitten und konnte so sein erstes Rennen nicht zu Ende fahren.

Pech…..

Ich konnte eine Gesamt Rennzeit von 25,28min über die Ziellinie retten und somit mir noch einen Platz unter den Top 30 auf 23 sichern, womit ich nach den vielen Schwierigkeiten sehr glücklich bin.

Was lernen wir aus diesem Wochenende? Outdoorsport ist nicht „fair“, driften mit „Fuß raus“ macht mächtig Spaß und Kirchberg hat feinste Trails. die auch im Regen Spaß machen.

 

 

Ich habe Lust auf das nächste Rennen, vielleicht mit etwas mehr GLÜCK!

 

Die gesamten Ergebnisse und den offiziellen Rennbericht findet ihr auf der Veranstalterseite

 

  

Liteville 601 MK 1  LTD  (Stückzahl 1)

  

  

Aktuell noch in der Fertigungsphase

 

 

die Laufräder sind handgefertigt und bereits fahrfertig…

 

 

nur wiedermal feinstes Material verbaut

 

 

XX1, Talas, Reverb, Hope Tech3, Aivee LRS, Roco TST uvm…..

 

 

 

Mitte Juni in den Dolomiten – dieses Jahr ist aber alles anders. Es liegt immer noch sehr viel Schnee und viele Lawinenstriche versperrten uns den Weg.

Für uns von der Freeridefactory ist das aber natürlich kein Problem! Unsere erste Aufgabe lösten wir bereits Mittwoch Nacht um 21:30 Uhr, das Hotel ist nun eröffnet und aus dem Winterschlaf erwacht. Ein Anruf und ein paar wage Minuten später, öffnete und der Hotelbesitzer doch die Türe.

Am Folgetag führte uns der Weg zum Passo de Giau und weiter auf die Averau Hütte, die zum Glück an diesem Tag auch Eröffnung hatte. Von hier aus ging es tragender Weise weiter in Richtung Rifugio Nuvolau. Anschließend folgte eine atemberaubende Abfahrt auf der Steilwand…….

 

 

Die nächsten 2000 Höhenmeter standen an, heute ging es erst auf den Passo di Fedaia und von dort aus auf den Passo di Padon. Dieser verbindet die Täler des Fedaia-Sees und Arabba. Von der Padon Hütte versuchten wir, über die Querung die Bindelhütte zu erreichen, dies sollte uns auf Grund der nicht eindeutigen Wetterlage und der großen Schneefelder verwehrt bleiben.  Statt dessen machten wir uns auf den Bergrücken in Richtung Caprile auf.

 

 

Tag 3: Erst mal warm radeln, am Fluss entlang Richtung Alleghe…Kurzer Check; die Gondel fährt nicht. Also bezwingen wir die steilen Rampen, um zur einzigen, bewirteten Hütte auf dem Fernanza zu gelangen. Die Mühen haben sich auch wahrlich gelohnt: ein 1A-Panorama-Blick auf den Monte Marmolada, Monte Civetta, Monte Pelmo, Tofane, Gruppo Sella…und und und. Nach einer gemütlichen Pause ging´s ab auf den Wiesentrail, der dann in den Wald führt, umgeworfene Bäume inklusive. Das verdiente Bier für alle Spitzkehren-Versetzer gab es auf der sonnigen Hotelterrasse.

Sonntag um 7.oo Uhr klingelt der Wecker, warum wohl….

Die Vereinskollegen waren sich etwas uneinig wer wann mit wem nach Hopfgarten fährt. Im Nachgang ging es ja dann doch. Alle da?? Los geht’s auf 1600 HM voll gepackt mit Traumblicken und einigen schönen und für jedermann fahrbaren Trails.

 

 

Ein Vereinsinteressent war auch mit von der Partie. Michi D. hat sehr gut in die Gruppe gepasst und wir hoffen das er sich mal wieder bei uns sehen lässt…..

Vielen Dank an alle Mitglieder für diese schöne Tour…..

 

 

 

 

 

Pfingsten bietet uns ja jedes Jahr die Gelegenheit für einen 3 tägigen Biketrip, auch in etwas höher gelegene Bergregionen. So machten wir uns Freitagnacht auf an den Monte Grappa im Veneto. 3 Tage voll Sonnenschein und italienischem Flair erwarteten uns. Bis auf einen kleine Gruppe von Münchner Bike Kollegen traf ich mal wieder meinen Freund Ulf auf der Hütte, den Kollegen treffe ich sehr oft und das ohne Absprache muss man dazu wissen.

 

 

Am Samstag stand die Abfahrt über den 125iger an, der allerdings zu reinen Katastrophe wurde, da im Winter hier einen Lawine eine kompletten Wald umgewalzt hatte.  Der Unterteil wird hier wahrscheinlich hin und wieder von Localmotocrossern missbraucht.

 

 

Am Sonntag dann der brühmte 153iger den man bei einem Besuch am Grappa fahren muss. Zu diesem, Trail gehört die Querung über den Frontsteig, auf diesen der Klettersteig trifft. Über den 153 steigen die Klettersteigler dann alle ab. Gott sei dank Italien, denn hier wurden wir auf diesem ausgestzten Trail von den Einheimischen gerade zu angefeuert mit bravi und complimenti…….

Montag stand dann eigentlich einen Tour ähnlich der am Samstag auf dem Programm.

 

 

Ein Bericht von Freeridefactory Bike e.V der Mountain Bike Verein, MTB Club für München und Umgebung

 

 

 

Pascal W: schreibt auf Facebook über dass Freeridefactory.com Team:

War lustig, interessant und lehrreich bei und mit euch. Vielen Dank fürs mitnehmen. Ich komme auf jeden Fall wieder vorbei 🙂
wir sagen danke Pascal das du vorbeigeschaut hast…..

Am Dienstag starteten bereits zwei unsere Guides an den Comersee in der Hoffnung endlich gutes Wetter und trockene Trails zu finden, da der Sonntag zu vor etwas Schnee bedeckt war. Am Mittwoch stand der Monte Legnoncino auf dem Programm. Von Colico aus ging es über Teerrampen und einigen Höhentrails komplett auf die Südseite des Berges. Anschließend folgte, wiedermal eine Teerauffahrt.

Der Gipfelanstieg jedoch hatte es in sich, ein Karrenweg der nun mit einem Monster Geländewagen befahrbar ist. Im oberen Verlauf des Tracks, wandelte sich die Weg zu einem genialen Trail, auf dessen Abfarht wir uns bereits beim Tragen freuten.

Am Gipfel des  Legnoncino  eröffnete sich uns, trotz der leichten Bewölkung, eine neuen Ansicht des Lago di Como die wir nur viele Jahr zu vor vom Monte Legnone kannten. Dieser blieb uns auch dieses Jahr auf Grund des vielen Schneefäll im Winter verwehrt. Dafür wurden wir anschließend mit einem hervorragenden Trail belohnt.

Unterschiedlich konnten die einzelnen Trialabschnitte nicht sein. Oben verblockt, technisch nur sauber und mit bedacht zu fahren, im Mittelteil wechselten sich Wesen-Passagen und mit Speed gefahrene Waldetappen ab. Im unteren Bereich des Trial querten wir Bauernsiedlungen und diverse Wegüberfahrten…….

 

Am darauf folgenden Donnerstag stand wieder mal eine Erkundungsfahrt an. Zum einrollen ging es erst mal 4 KM am traumhaften Ostufer des Lago di Como entlang, bis sich anschließend die Straße über kleine Bergdörfer dem Himmel empor windete. 22 KM sollte der Aufstieg dauern in der Erwartung einer hoffentlich endlich geöffneten Hütte. Und tatsächlich die Hütte die man uns am Vortag als geöffnet beschrieben hatte, war bewirtet. Das Wetter war allerdings bei der Ankunft schon etwas unruhig. Nun kam der letzte Akt im Aufstiegskampf. Der Gipfelanstieg! Hier hieß es nun tragen was das Zeug hält. Umso näher wir dem Gipfel kamen umso mehr wurden die Wolken dunkler, bis dann plötzlich ein Sturm und Regen einsetzte. Dies war aber nicht von langer Dauer und wir konnten unseren Trailride fortsetzen. Fassetten reich zeigte sich der Trail ins Tal, ob Endurorennstrecke oder Spitzkehrengemetzel, alles war dabei…..

Tag 1 & 2: Am Dienstag Mittag! Ab nach La Palma…….Mittwoch 10 Uhr das Shuttle steht bereit um uns an unseren ersten Startpunkt zu bringen. Nach wenigen Höhenmeter im Kurbelgang ging es endlich mit dem lang ersehnten Spaß los. Flowige Trails im Lava Wald von La Palma und jede Abfahrt bis zum Meer……

Ein Traum geht in Erfüllung.

Tag 3: Da Bapp war erst mal einkaufen, dass es die Buam an nix fehlt und an Kaffee kocht er auch noch…….danach verbrachten wir einen Tag im Dschungel von Santa Cruz. Technisch recht flowig, wie mein junger Kollege sagen würde. Ein gelungener Tag wie ich sagen würde….

Tag 4: um 4.30 Uhr klingelt der Wecker, es ist 5.00 Uhr das Shuttle steht im dunkeln in der total verlassenen Anliegerstraße vor unserem Haus. Wir laden auf und begeben uns nun auf die ca. 1.30 Stunden lange Autofahrt zum Roque de los Muchachos, dem höchsten Punkt mit ca. 2423 m.ü.M. Hier begann ein spektakulärer Trail vom Gipfel bis ans Meer……..

Tag 5: ein Ruhetag stand auf dem Programm, war auch angesagt da wir am Vortag ja um 5 Uhr los sind. Gemütlich um 8 Uhr aufstehen, frühstücken und dann haben wir uns ein Shuttle für eine kurze Verbindung nach Mendo bestellt. Von hier aus kurbelten wir in Freizeitspeed um 1000 HM weiter nach oben zu einem der Vulkane in der Mitte der Insel. Anschließenden folgte ein genial Ride auf ewig langen schwarzen Sandpisten durch Hochtäler und Pinienwälder….

An einer der Vulkankrater mussten wir dann einen kurzen Stopp einlegen, den der Ausblick in die Richtung Westen, Süden und Osten waren von hier aus so gigantisch das wir verweilen mussten. Teneriffa mit dem fast 4000 Meter hohen Teide, La Gomera und  El Hierro taten sich vor uns auf.

Anschließend ging es dem Südende der Insel entgegen und auf einem Höhentrail wieder in Richtung Puerto Naos. Der Höhepunkt des Tages sicherlich der mega schwere Trail auf einer Lavazunge nach El Remo zum Meer, unzählige Kehren, grobes Geröll, rutschige Steine und der Abgrund neben dran, eine bemerkenswerte Mischung 🙂

Tag 6: Heute stand mal wieder „ich Roque“ im Vordergrund….früh morgens ging es wieder mal dem höchsten Punkt der Insel entgegen. Das Wetter eher zweifelhaft, sollte sich aber nach einer Stunde besser und das tat es auch. Traumhafte lässt sich der Blick über die gesamte Insel beschreiben. Nach ein paar Tragemeter ging es los mit einem der längsten Höhentrails der Insel. Die technische Mischung aus bergauf und bergab machte den Tag aus…..bis es dann zum Schluss ca. 2000 HM dem Meer und dem verdienten Bier entgegen ging…….

Tag 7: auch heute sollte unser Ziel wieder der Dschungel in Richtung Santa Cruz sein….schmerzhaft dabei war nur die Erfahrung unseres Kollegen der sich durch einen Fahrfehler vorwärts abwerfen ließ. Mit Prellungen und offenen Wunden rollten wir noch nach Santa Cruz in die Altstadt, hier sollte ein Bier die Schmerzen lindern. Anschließend ging es wieder nach El Pilar und von dort auch nochmal 500 HM bergauf. Anschließende folgten verschiedene Trails mal flowig, mal technisch und mal Spitzkehren-Massaker.

Ende

Infos zur Tour: Unternommen mit den Kollegen von Atlanic Cycling (Philipp Foltz), Sven Stephan, Peter Gratzl, Bernie Streitel und Benedikt Scheuerecker. Gefahren mit Liteville 901, 601 und 301. Flug mit Condor München-Santa Cruz.