Von unserem Partner – Everyday26 –  haben wir drei Rahmen zum Testen bekommen. Hier möchten wir euch unsere Eindrücke schildern.

In Sölden wurde das Banshee Rune V2 in Größe „large“, Farbe „raw“ getestet.

   

 

Wir haben das Rune mit altbewährten Anbauteilen und Komponenten aufgebaut:

  • XX1 Schaltgruppe
  • Easton Havoc 750 Riserbar
  • RS Pike 160mm in 29 Zoll Dual Pos.
  • Laufräder unseres Partner Superlight-Bikeparts
  • VR 29 Zoll und HR 650B
  • Magic Mary
  • Moveloc 200mm
  • XTR Bremse
  • Hope Floating Scheiben 203mm

   

 

   

 

Ohne große Test- oder Warmfahrphase ging es über eine leicht ansteigende Teerstraße los, hier machte sich der etwas kleinere Rahmen bereits bemerkbar und das nicht negativ. Anschließend folgt eine längere Auffahrt über Schotter, mit teils steilen Rampen, auch hier konnte das Rune trotz 29 Zoll Vorderrad voll überzeugen. Absolut selten bis nie versuchte das Vorderrad zu steigen, vermutlich ist das dem KS-Hinterbau und dem Cane Creek Dämpfer geschuldet.

   

   

Auch auf dem darauf folgenden Trail bergauf konnte die Kombination aus Hinterbau und Dämpfer nichts anhaben. Trotz des sehr weichen Fahrwerks des Testfahrers arbeitete der CC einwandfrei ohne durchsacken….

  • Gabel  50PSI
  • Dämpfer 100PSI – 30-40 % SAG
  • Druck- und Zugstufen jeweils komplett offen

Die Sitzposition war entspannt und kompakt auf dem Bike, das Oberrohr misst 610mm und der Vorbau dazu 30mm. Dies machte sich auch sofort auf den ersten Metern der Abfahrt bemerkbar. Agil, nein sogar extrem wendig ist die richtige Beschreibung. Am Startpunkt es Trail auf 3020 Meter ü.M. wartete gleich am Einstieg die erste S4- und in folge S5- Stelle. Da uns der Trail bekannt war, wussten wir das ein Fahren mit dem Liteville 601 möglich war, doch auch hier konnte das Banshee mit der Agilität und perfekten Abstimmung glänzen. Gr0ße Steilstufen, Absätze und 180-Grad Kehren im extrem ausgesetzten Gelände, kein Problem war die Antwort des Fahrwerks aus Canada.

   

   

Im unteren Bereich wurde der Trail zusehends einfacher und flowiger, bis hin zu einigen Passagen, auf denen das Rune die Abstammung von seinen Downhillpartner (Legend, Darkside) nicht abstreiten konnte.

Tags darauf, Test Tag 2 – neue Dämpfer im Test – Marzocchi stellte eine Roco TST – zur Verfügung. Testgelände war die Teäre Line, eine durchwegs flowige Angelegenheit mit Doubles und vielen Anliegen bis hin zum Wallride. Hier macht die Bike auf Grund des relativ kleinen Radstandes eine ebenfalls sehr gute Figur. Der Hinterbau liegt satt und die Lenkimpulse werden sehr genau wiedergegeben auf der Strecke. Der Italo-Dämpfer musste anschließend wieder dem CC weichen und siehe da, Banshee und CC haben in der Abstimmung des Bikes ganze Arbeit geleistet.  Das Fahrwerk schreit gerade zu: „Fahr nochmal und nochmal und nochmal!“ Aber für heute ist erst mal Schluss.

 

Fazit:

Es muss nicht immer ein Liteville sein, andere Hersteller haben ihren Job ebenfalls ordentlich gemacht 🙂

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